Referenten 2017

Werner C. BargWerner C. Barg
Werner C. Barg, Dr. phil., Autor, Produzent, Filmjournalist und Regisseur von Film- und Videoproduktionen. Barg ist aktuell Vertretungsprofessor für audiovisuelle Medien am Department Medien- und Kommunikationswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Film- und Medientheorie; Medienanalyse: u.a. Analyse konventioneller und innovativer TV-Formate (Fernsehserie, Hybride Formate, Doku-Drama); Kinder- und Jugendfilm; Jugendkultur und Mainstreamkino; Wissensvermittlung durch Medien.
Barg war 20 Jahre in der theoretischen wie praktischen Filmausbildung an deutschen Hochschulen tätig - zuletzt von 1998 bis 2007 Studienleiter der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). Seit 2007 ist Werner C. Barg wieder als freier Autor und Produzent für TV und Kino tätig.
Als dramaturgischer Berater arbeitete Dr. Barg u.a. für das BKM; zudem war er Chefdramaturg und Berater Szenische Dramaturgie für die 1. Staffel der ZDF-Doku-Fiktion-Serie „Die Deutschen“ (2008), für die er auch als Ko-Autor zweier Folgen verantwortlich zeichnete.
Weitere Drehbücher, u.a: „Der Acker, die Hölle“ (mit Thomas Plöger, Debüt-Drehbuchpreis von MSH, NDR & Rowohlt 1997), „Unter Verdacht: Wespennest“ (2007), „Die Odyssee der Kinder“ (Co-Autor, Co-Regie, 2008), „Küstenwache: Die Bernsteinhexe“ (mit Andreas Dirr, 2011).
2011 gründeten Werner C. Barg und die Opal Filmproduktion GmbH (Alexander von Hohenthal) gemeinsam die herzfeld productions zur Produktion von Kinofilmen, aber auch von Dokumentationen und historischen Doku-Drama-Formaten. Mittlerweile unterhält herzfeld/OPAL auch eine Dépandance im MMZ in Halle.
Matthias BrennerMatthias Brenner
Matthias Brenner wurde 1957 in Meiningen geboren. Er besuchte 1979 bis 1982 die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Seine ersten Engagements als Schauspieler führten ihn seit 1982 nach Annaberg Buchholz und an das Schauspielhaus Erfurt, wo er neben vielen Protagonisten-Aufgaben auch seine ersten Inszenierungen realisierte. Nach der politischen Wende half er bei der Gründung der "Schotte", einem Amateurtheater für Schüler, Studenten und Berufstätige in Erfurt. Es folgten Schauspielengagements in Weimar, am Schillertheater, in Frankfurt/Main und Bremen, ehe er im Schauspielhaus Leipzig fünf Jahre lang bei Wolfgang Engel als Schauspieler und Regisseur unter Vertrag stand. Vom Jahr 2000 an war Brenner 10 Jahre lang vor allem als Regisseur landauf, landab und auch als Schauspieler für Film und Fernsehen freiberuflich unterwegs. Zu seinen Stationen gehörten u.a. die Berliner Volksbühne und das Berliner Ensemble, Theater in Basel, Darmstadt, Rostock und Magdeburg. 2010 berief ihn der Aufsichtsrat der Bühnen Halle zum Intendanten des neuen theaters, welchem er gegenwärtig, wie auch dem Kinder und Jugendtheater Thalia, künstlerisch vorsteht. Zu den wichtigsten Inszenierungen in Halle zählen bislang „Maria Stuart“, „Tartuffe“, „Warten auf Godot“ und „FAME“. Außerdem ist er am neuen theater u.a. in einem Soloabend Der Trinker von Hans Fallada zu sehen.
Matthias Brenner hat in zahlreichen Filmen mitgewirkt, u.a. in Zoltan Spirandellis „Vaya con dios“, „Das Leben der Anderen“ von Florian Henckel von Donnersmarck sowie im preisgekrönten Kurzspielfilm „Von Hunden und Pferden“ von Thomas Stuber. Außerdem war und ist er in zahlreichen TV-Produktionen zu sehen und spielt seit fünf Jahren im Bremer Tatort den Gerichtsmediziner Katzmann. Aktuell ist er zu sehen in der Fernsehserie „Charité“ sowie in den Kinofilmen „Schon wieder Rudi“ und „Short Term Memory Loss“.
Dr. Claudia BullerjahnDr. Claudia Bullerjahn
Dr. Claudia Bullerjahn, geboren 1962, ist seit 2004 Professorin für Systematische Musikwissenschaft und Musikkulturen der Gegenwart an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Sie studierte Musik, Biologie, Philosophie und pädagogische Psychologie an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und an der Universität Hannover (1987 Musiklehrer-Diplom Klavier, 1988 erstes Staatsexamen gymnasiales Lehramt Musik/Biologie) und wurde 1997 promoviert (Grundlagen der Wirkung von Filmmusik. Augsburg: Wissner 2001, 3. Aufl. 2016). Seit 2005 ist sie Mitherausgeberin des Jahrbuchs Musikpsychologie der Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie und erforscht Musik im audiovisuellen Kontext (Filmmusik, Musikfilm, Computerspielmusik, Werbemusik) sowie musikbezogene Wahrnehmung, Motivation und Performanz.
Martina EisenreichMartina Eisenreich
Martina Eisenreich wird früh als Jungstudentin der klassischen Komposition bei Prof. Dr. Dieter Acker an der Hochschule für Musik und Theater München aufgenommen. In Folge absolviert sie den Studiengang Komposition für Film und Fernsehen bei Prof. Dr. Enjott Schneider, Diplom 2004, dann die Fächer Filmmusik & Sounddesign an der Filmakademie Baden-Württemberg bei Matthias Raue und Prof. Cong Su, Diplom 2007. In diesem Jahr startet auch ihr erster Kinofilm, „Reine Geschmacksache“. Zugleich sind zwei Filme, zu denen Martina Eisenreich die Musik komponierte, nominiert für den Honorary Foreign Film Award der Academy Of Motion Picturee Arts and Sciences. „Nimmermeer“ gewinnt den sogenannten Studenten-Oscar, „Milan“ schafft es ein Jahr später auf die Shortlist für den Kurzfilm-Oscar. Es entwickelt sich eine ausgeprägte Orchesterarbeit als Komponistin, gleichzeitig tourt sie auch mit ihren Ensembles und Bühnenprojekten durch Europa und veröffentlicht eigene Alben.
Martina Eisenreich wurde ausgezeichnet mit dem Kulturpreis ihres Heimatlandkreises Erding, dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik und dem Rolf-Hans Müller Preis für Filmmusik. Seit 2009 unterrichtet sie an der HFF München. Martina ist tätig in der Fachgruppenleitung der DEFKOM (Deutsche Filmkomponisten-Union), Mitglied beim DKV (Deutscher Komponistenverband) und der AWFC (Alliance For Woman Film Composers in Los Angeles). Seit 2016 erhält sie regelmäßig Unterricht im Rahmen der L. A. International Film Conducting Class von David Newman, Conrad Pope und Angel Velez in Los Angeles.
Harold FaltermeyerHarold Faltermeyer
Der in München geborene Komponist Harold Faltermeyer ist unter anderem bekannt für seine Filmmusiken und Songs zu erfolgreichen Hollywoodfilmen der 80er Jahre. Weltweite Bekanntheit erlangte er u. a. für die instrumentale Titelmelodie „Axel F“, die er für den US-amerikanischen Actionfilm „Beverly Hills Cop“ (1984) mit Eddie Murphy in der Hauptrolle komponierte. Gewürdigt wurde seine Arbeit u. a. mit einer OSCAR-Nominierung in der Kategorie „Best Music, Original Song“ und einem Grammy-Award. Mit der Musik zu „Top Gun“ (1986) gewann er einen weiteren Grammy-Award und prägte dieses Jahrzehnt mit seiner Musik zu „Tango & Cash“, „Fire & Ice" und „Running Man“. Neben weiteren Filmmusiken produzierte Faltermeyer u. a. eines der wichtigsten Alben der Pet Shop Boys „Behaviour“ und arbeitete mit Künstlern wie Donna Summer (erfolgreichster Titel „Hot Stuff“), Laura Branigan, Jenifer Rush, Blondie, Barbara Streisand, Udo Jürgens und Rainhard Fendrich (u. a. Musical „Wake up“). Im September 2016 erschien seine Autobiographie mit dem Titel „Grüß Gott, Hollywood“, in der er über sein bewegtes Leben berichtet.
Ingo Ludwig FrenzelIngo Ludwig Frenzel
Ingo Ludwig Frenzel studierte an der Hochschule der Künste Berlin und der Hochschule für Musik Hans Eisler Berlin mit den Studienschwerpunkten Komposition, Klavier und Dirigieren. Er komponiert Musik für Serien, TV- und Spielfilme, darunter Produktionen wie „Goethe!“ (2011), „Lollipop Monster“ (2011) und zuletzt „Der Medicus“.

Auch außerhalb des Films ist Frenzel u.a. für die Deutsche Staatsoper (Orpheus 2011) oder die Volksbühne Berlin (Johnny Chicago mit Kurt Krömer) tätig.

Besonders erfolgreich war der Film „Spielzeugland“ von Jochen Alexander Freydank aus dem Jahre 2007, ein Film über Wahrheit und Vertrauen zur Zeit des Zweiten Weltkriegs, der den Oscar für den besten Kurzfilm für das Jahr 2009 und zahlreiche weitere Auszeichnungen erhielt.

Für seinen Soundtrack zu „Lollipop Monster“ erhielt Frenzel 2011 den Preis der deutschen Filmkritik. Im Rahmen der Berlinale 2015 wurde Frenzel der Preis der European Composer Songwriter Alliance (ECSA) in der Kategorie Best Orchestral Score für die Musik zum Film „Der Medicus“ verliehen.
Jochen Alexander FreydankJochen A. Freydank
Jochen Alexander Freydank begann seine Karriere als Cutter und Regieassistent für zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen, arbeitete auch als Drehbuchautor und Produzent. Er realisierte unter anderem den Kurzfilm „Spielzeugland“, der 2009 den OSCAR® gewann. Unter seiner Regie entstanden zahlreiche Fernsehfilme, darunter mehrere Folgen des „Tatort“, die mit dem Bayerischen Fernsehpreis für die beste Regie ausgezeichnete Tragikomödie „Und weg bist du“ für SAT1 oder  die Komödie Große Fische – Kleine Fische“ nach eigenem Drehbuch für das ZDF. Mit „Kafkas Der Bau“ inszenierte er einen Kinofilm, der auf zahlreichen internationalen Festivals, für Furore sorgte. Jochen Alexander Freydank ist Mitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences.
Uwe GolzUwe Golz
Uwe Golz wurde 1952 in Berlin geboren. An der FU studierte er vergleichende und historische Musikwissenschaft, Psychologie und vergleichenden Literaturwissenschaft sowie am Trinity College Dublin und School of Scottish Studies (University of Edinburgh). Seit 1977 ist er als freier Mitarbeiter als Moderator, Autor, Produzent und Redakteur beim RIAS Berlin, später dann Deutschlandradio Berlin und heute Deutschlandradio Kultur tätig Zwischenzeitlich arbeitete als Redakteur im Bereich Medien und Reise bei der „Berliner Morgenpost“ und beim Magazin „Auto / Der Straßenverkehr“. Seit 1995 führt er ein eigenes Redaktionsbüro (hin.fort) mit dem Schwerpunkt Musik (frei nach Duke Ellington: „Es gibt gut und schlechte Musik, mich interessiert nur die gute“) und Film.
Konstantin GropperKonstantin Gropper
Konstantin Gropper wurde am 1982 in Oberschwaben geboren. Ab 2002 studierte er zunächst Philiosophie und Literaturwissenschaft in Heidelberg, dann 'Popmusikdesign' an der Popakademie in Mannheim. 2008 veröffentlichte er sein erstes Album unter dem Pseudonym 'Get Well Soon', welches international große Beachtung fand. Seitdem ist er auch als Komponist für Film, Fernsehen und Theater tätig. Zuletzt komponierte er für Lars Montag („Einsamkeit und Sex und Mitleid“ sowie u.a. für Wim Wenders („Palermo Shooting“), Detlef Buck („Same Same But Different“) und Jan-Ole Gerster („Oh Boy“). Außerdem arbeitet er als Produzent für andere Musiker (u.a. Casper, Sam Vance-Law). Als Get Well Soon hat er bereits 4 Alben veröffentlicht und viele internationale Konzerttourneen absolviert. Konstantin Gropper lebt und arbeitet in Mannheim.
John GrovesJohn Groves
John Groves ist ein britischer Komponist, Musiker, Produzent und Spezialist für die die Verwendung von Sound und Musik in Werbung und Kommunikation. Bekannt ist er vor allem durch seine einprägsamen Jingles und Werbesongs, darunter der weltbekannte und viel zitierte „Mentos“ Jingle.

In den frühen Neunzigern entwickelte Groves ein System zur Bildung von Soundidentitäten für Marken. Seine Methode stellt die Grundlage dessen dar, was heute als Sound Branding bezeichnet wird. In den letzen Jahren widmete er sich insbesondere der Psychoakustik und dem Einsatz von Sound im Gesundheitskontext – von Navigationsklängen für medizinische Geräte zu rezeptiven Klang-Therapie-Programmen, um u.a. Schlaf und Stressbewältigung zu unterstützen. (www.sonictonic.io).

John Groves hat viele Artikel zum Thema Sound Branding in Fachpublikationen veröffentlicht. Er unterrichtet außerdem regelmäßig an europäischen Hochschulen, gibt Workshops und Masterclasses bei diversen Marketing-, Design- und Kommunikationskongressen. Unter anderem ist er Mitglied des Artistic-Scientific Advisory Board am Centre for Contemporary Music der Donau Universität Österreich, Präsident des Composers Club in Deutschland, Mitglied des Beirats am Department Marketing, Branding and Tourism at Middlesex University in London und Vize-Präsident des FFACE: the Federation of Film and Audio-visual Composers of Europe in Brussels.
Uwe GolzRobin Hoffmann
Robin Hoffmann studierte Komposition und Arrangement an der Hochschule für Musik in Dresden. Bereits während seines Studiums wurde er verpflichtet, die orchestrale Filmmusik für die britisch-schweizerische Kino-Komödie „Save Angel Hope“ zu komponieren. Seitdem arbeitete er sowohl als Komponist als auch als Orchestrator an mehreren internationalen Projekten mit renommierten europäischen Orchestern. Neben Musicals, Gamescores, Werbemusiken, Crossover-Konzert-Veranstaltungen, Filmmusiken und Arrangements für Pop/Rock/Jazz-Produktionen schreibt Robin Hoffmann auch regelmäßig Konzertwerke. Sein Violinkonzert wurde vom London Symphony Orchestra in den Abbey Road Studios aufgenommen. Zuletzt war er als Arrangeur für ein Crossover-Konzert der Sängerin Stefanie Heinzmann und dem 21st Century Orchestra in Luzern tätig.
Trevor JonesTrevor Jones
Bereits mit fünf Jahren wollte Trevor Jones Filmkomponist werden. Ab 1967 besuchte er mit einem Stipendium die Royal Academy of Music in London und arbeitete danach fünf Jahre bei der BBC als Rezensent von Film- und Fernsehmusik. Ab 1974 besuchte Jones die Universität York, die er mit einem Master-Titel in Film- und Medienmusik abschloss. Danach besuchte er noch die National Film and Television School und studierte drei Jahre die Grundzüge des Filmemachens, sowie Film- und Tontechniken. Während dieser Zeit erstellte er schon die Musikuntermalung für 22 Studentenprojekte. 1981 schuf Jones den Score für den mit dem Oscar ausgezeichneten Kurzfilm „The Dollar Bottom“ und den Kurzfilm „The Black Angel“. Einer der ersten Erfolge für die große Leinwand war Jones Musik zu dem Jim-Henson-Film „Der dunkle Kristall“ (1982), in dem er so ungewöhnliche Instrumente wie ein Flageolett und eine Okema einsetzte. Auch für Hensons Nachfolgefilm „Die Reise ins Labyrinth“ schrieb Jones wieder die Musik und wurde bei den Vocaltiteln unterstützt von Popstar David Bowie, der dafür den Hit „Underground“ schrieb. Insgesamt erhielt Trevor Jones zahlreiche Nominierungen und erhielt u.a. zweimal den ASCAP Film and Television Music Award.
Tobias KünzelTobias Künzel
Tobias Künzel ist 1964 in Leipzig geboren und wurde dort als Kind in den traditionsreichen Thomanerchor aufgenommen. Während dieser Zeit spielte er in seiner ersten Band „Puma“. Nach dem Abitur studierte er an der Leipziger Musikhochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“, 1988 legte er das Staatsexamen in den Fächern Schlagzeug und Gesang ab. Künzel „ertrommelte" sich bei „Amor und die Kids“ einen Kultstatus in der DDR-Musikszene bevor er 1991 Frontsänger von „Die Prinzen“ wurde. Er komponierte und schrieb Texte für „Die Prinzen“ und andere deutsche Künstler (Roland Kaiser, Puhdys u.a.). 1997 feierte er als Komponist und Hauptdarsteller des Musicals „Elixier“ einen umjubelten Premieren-Erfolg auf der Theaterbühne. Mehr als 30 ausverkaufte Vorstellungen folgten. Im eigenen Tonstudio produzierte er Nachwuchsbands, Musik für TV-Shows, Theaterstücke, Musicals und Hörspiele (u.a. die erfolgreiche Hörbuchreihe „Die kleine Schnecke Monika Häusschen“ mit über 500.000 verkauften CDs). In seiner Freizeit trommelt er in der Rockband „Final Stap“ und in der englischen Rockband „Ruff as Stone“. Mit dem Musical „Comeback – das Karl-Marx-Musical“, das er gemeinsam mit Steffen Lukas und Maximilian Reeg schrieb, feiert er seit 2013 Premierenerfolge in Hamburg, Berlin und London. Seit 2009 ist Künzel stellvertretendes Aufsichtsratsmitglied der GEMA.
Prof. Jörg U. LensingProf. Jörg U. Lensing
Der Komponist und Regisseur Prof. Jörg U. Lensing ist Gründer des Theaters der Klänge in Düsseldorf. Hier ist er seither als Regisseur, Szenograf und Choreograf fast aller Werke tätig. Lensing komponiert Bühnen- und Filmmusik und arbeitet seit 1988 eng mit dem Filmemacher Lutz Dammbeck bei der Gesamt-Soundtrack-Komposition aller seiner Filme zusammen. Seit 1996 ist er Professor für „Tongestaltung/ Sound-Design“ an der FH-Dortmund. Aktuell leitet er die Studienrichtung „Sounddesign“ im neuen BA Studiengang „Film & Sound“ und des MA Sound der FH-Dortmund. Parallel realisierte er eigene Film- und DVD-Projekte sowie 3 Hörbücher und eine Musik-CD.
Prof. Lensing ist Autor des Fachbuchs „Sound-Design · Sound-Montage · Soundtrack-Komposition“ und Herausgeber der deutschen Ausgabe des Buchs „Audio-Vision“ und „Audio-Logo-Vision im Kinofilm“ von Michel Chion. Heute arbeitet er sowohl als Komponist und Hörspielmacher, als Theater- und Filmregisseur, als Lehrender, als Referent, als Autor, wie auch als Auslandsbeauftragter des FB Design der FH-Dortmund und als Übersetzer von englischer und französischer Fachliteratur.
Prof. Dr. Georg MaasProf. Dr. Georg Maas
Prof. Dr. Georg Maas unterstützt als wissenschaftlicher Beirat von Beginn an die Filmmusiktage Sachsen-Anhalt. Er ist seit 1995 Professor für Musikpädagogik am Institut für Musik und seit 2014 Dekan der Fakultät für Philologien, Kommunikations- und Musikwissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Film und Musik, empirische Unterrichtsforschung, Didaktik der Pop-/Rockmusik sowie des Musiktheaters, zu denen er zahlreiche nachhaltig bedeutsame Beiträge verfasste. Als gefragter Referent ist er im ganzen Bundesgebiet unterwegs. Musikalisch aktiv ist er vor allem als Konzertmeister des Orchesters der Medizinischen Fakultät.
Olaf MehlOlaf Mehl
Olaf Mehl ist Gründer, Geschäftsführer und Mischtonmeister in den Studios der METRIX MEDIA GmbH. Seine Leidenschaft zur Rockmusik führte ihn in die Studioszene. Die Sounds zahlreicher TV-Filme und Kinoproduktionen wie z.B. „Rubinrot“, „Boxhagener Platz“, „Einsamkeit und Sex und Mitleid“, „Rico Oskar und der Diebstahlstein“ sowie „Mullewapp“ und „Heidi“, tragen seine Handschrift. Aktuell im Kino: „Magical Mystery“ von Arne Feldhusen.
Filmsound ist Teamarbeit. Und so entsteht in der Filmmischung aus einem vielschichtigen Sound-Design, den Dialogen und der Filmmusik der Soundtrack zum Bild. 2014 wurde sein Team für den „Golden Reel Award“ der MPSE in Los Angeles in der Kategorie „Bester Sound eines nicht englischsprachigen Films“ nominiert. Filme für Kinder und Jugendliche sind für den Mischtonmeister eine besondere kreative und verantwortungsvolle Herausforderung. Denn die Fantasie der Kinder über Bilder und Sounds anzuregen, faszinieren ihn sehr. Seine Arbeit brachte ihn mit zahlreichen Filmkomponisten zusammen wie Niki Reiser, Philipp F. Kölmel oder Martin Todsharow. Zurzeit arbeitet er an der Filmmischung zum Kinofilm „Die kleine Hexe“.
Prof. Kilian MoritzProf. Kilian Moritz
Prof. Kilian Moritz, LL.M., war Musikredakteur und Radiomoderator beim Bayerischen Rundfunk (1990-2000), TV-Musikproduzent und TV-Musikchef beim Hessischen Rundfunk/ARD in Frankfurt (2000-2010) und Professor für Kulturjournalismus an der Hochschule Ansbach (2010-2012). Seit 2012 hat er eine Professur für Journalismus und Medien an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt. Er studierte Musik in Würzburg (Kontrabass) und Nürnberg (Tuba), Kulturmanagement in Ludwigsburg (Kontaktstudium) und absolvierte den Masterstudiengang Medienrecht am Mainzer Medieninstitut an der Universität Mainz. Als aktiver Musiker stand er bei rund 1000 Auftritten auf der Bühne. Zu den Themen „Musik in Radio, TV und Internet“ und „Urheberrecht in der Musik“ gibt er regelmäßig Seminare (bspw. an der ARD-ZDF-Medienakademie und bei verschiedenen Rundfunksendern).
Sebastian MönchSebastian Mönch
Sebastian Mönch wurde 1980 in Eisenach geboren. Nach dem abgeschlossenen Studium zum B.A. (honours) Recording Arts an der SAE München spezialisierte er sich im Masterstudium am Erich-Thienhaus-Institut Detmold, der Fachhochschule Lippe und Höxter in Lemgo, sowie der Aalborg Universitet Esbjerg auf die Gebiete Musikproduktion, Filmton und interaktive Musik. Seit 2009 ist er hauptberuflich für einen der führenden Hersteller von Musiksoftware und -hardware, die Steinberg Media Technologies GmbH aus Hamburg, tätig – mittlerweile als Senior Product Specialist International. Sebastian Mönch hat mehrere Jahre Praxiserfahrung im Bereich Sounddesign und Musikproduktion für Computerspiele, unterrichtet dieses Thema unter anderem als Dozent in Hamburg und ist Wwise Certified Instructor.
Robert RabenaltRobert Rabenalt
Robert Rabenalt, in Berlin geboren, studierte Musikwissenschaft und Musiktheorie. Er ist künstlerischer Mitarbeiter in der Fachrichtung Komposition/Tonsatz der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig und hat einen Lehrauftrag für Musik- und Tondramaturgie an der Filmuniversität Potsdam-Babelsberg Konrad Wolf. Neben dem Unterrichten ist Robert Rabenalt als Mitherausgeber der Online-Zeitschrift Kieler Beiträge zur Filmmusikforschung sowie als Komponist für Ensembles, Dokumentar- und Kurzspielfilme tätig. In seiner Promotion an der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg behandelt er Fragen der Musikdramaturgie im Film. In seinen Vorträgen auf Fachtagungen sind Kernthemen der Musiktheorie und Filmmusiktheorie sowie die Verbindung von Theorie, Musikpraxis und Pädagogik dargelegt und diskutiert worden.
Axel RanischAxel Ranisch
Axel Ranisch wird 1983 in Berlin geboren. Nach jahrelanger kritischer Distanz zum Medium dreht Axel im Juni 2002 seinen ersten Kurzfilm und wird sofort und unheilbar mit dem Virus Film infiziert. In den folgenden sieben Jahren entstehen etwa 80 Kurzfilme in Eigenregie und einige Weitere unter seiner Mitwirkung als Darsteller, Autor, Filmkomponist oder Cutter.
Noch parallel zum Abitur beginnt Axel eine Ausbildung in Medien- und Theaterpädagogik an der brandenburgischen DGB-Jugendbildungsstätte in Flecken-Zechlin, die er im Frühjahr 2004 abschließt. Seitdem leitet er zahlreiche Projekte als Medienpädagoge mit Inhaftierten brandenburgischer Justizvollzugsanstalten, Anti-Rassismus-Seminare, Projekte mit Grundschulklassen und Hauptschülern in Lichtenberg und Kreuzberg, mit geistig behinderten Kindern auf Gran Canaria und mit Schülervertretern im Wannseeforum.
Axel studiert von 2004 bis 2011 an der HFF „Konrad Wolf“ in Potsdam Babelsberg Regie. Seine Filme werden an der Hochschule zwar nicht immer mit großer Begeisterung aufgenommen, aber sie sind auf über hundert kleinen und größeren Filmfestivals unterwegs und werden in regelmäßigen Abständen mit Auszeichnungen bedacht. Seinen bisher größten Coup landet Axel mit seinem Diplomfilm "Dicke Mädchen". Mit seiner Großmutter in der Hauptrolle und den beiden Schauspielern Heiko Pinkowski und Peter Trabner an ihrer Seite, improvisieren die vier ohne Filmteam und Budget in nur 10 Drehtagen eine kleine, liebevolle Tragikomödie, deren Erfolg sie bis heute nicht wirklich fassen können.
„Dicke Mädchen“ feiert im Oktober 2011 seine umjubelte Premiere bei den Hofer Filmtagen, im November 2012 startet „Dicke Mädchen“ bundesweit in Deutschen Kinos.
2011 gründet Axel mit seinen Kommilitonen Dennis Pauls und Anne Baeker, sowie dem Schauspieler Heiko Pinkowski die gemeinsame Produktionsfirma Sehr gute Filme.
Carolin WieseCarolin Wiese
Carolin Wiese war Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Danach studierte sie Musik und Kunst für das Lehramt an Gymnasien an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Sie hospitierte am Oldenburger Staatstheater im Bereich Regie und schloss eine zweijährige Chorleitungsausbildung mit dem B-Examen an der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel ab. Carolin Wiese nahm an verschiedenen Meister-, Kammermusik- und Kompositionskursen teil, darunter dem Deutschen Kammermusikkurs (Rheinsberg), dem Festival Junger Künstler (Bayreuth), der Filmmusik-Masterclass in Halle (Saale) und ist Alumni von Roche Continents (Salzburg). Nach dem Referendariat an der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule in Saerbeck (Münsterland) von 2010-2014 war sie Studienrätin am Görres-Gymnasium in Düsseldorf. Seit 2014 ist sie Studienrätin am Ratsgymnasium Minden. Nach einem Lerhauftrag an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im WS 2013/2014 ist sie seit Februar 2014 abgeordnete Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Universität Bielefeld.



 

 
 

 

 

 

 

 

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