Referenten 2016

Eric SerraEric Serra
Eric Serra wurde 1959 in Paris geboren und begann schon als Kind Gitarre zu spielen. Er begann eine erfolgreiche Karriere als Studiogitarrist und arbeitete mit internationalen Pop-Künstlern wie Jacques Higelin, Pierre Meige und Youssou N’Dour zusammen. Aber auch den fünfseitigen bundlosen Bass machte er zu seinem Instrument und wurde damit zu einem der bekanntesten Bassisten Frankreichs. Ab den 80er Jahren arbeitete Eric Serra musikalisch hauptsächlich mit dem französischen Rockstar Jacques Higelin zusammen. Berühmt wurde Serra vor allem durch seine Zusammenarbeit mit dem Regisseur Luc Besson. Für viele seiner Filme, u.a. „Nikita“, „Léon – Der Profi“ und „Das fünfte Element“, komponierte Serra die Musik. Neben Besson komponierte Eric Serra auch für andere Regisseure. Besonders hervorzuheben ist seine 1995 entstandene Musik für den James Bond-Film „Goldeneye“ des Regisseurs Martin Campbell – eine experimentelle, orchestral-elektronische und eher düstere Komposition – für die er u.a. den BMI American Film Music Award erhielt. Als Luc Besson 2005 bei dem französischen, halb-animierten Film „Arthur und die Minimoys“ Regie führte, übernahm auch Serra wieder die Komposition der Filmmusik. Derzeit arbeitet er an der Musik für den Film „The Lake“ des US-amerikanischen Regisseurs Steven Quale.
Stephen WarbeckStephen Warbeck
Stephen Warbeck, 1952 in Southampton geboren, ist derzeit einer der bekanntesten britischen Filmkomponisten. Bereits als Kind lernte er Klavier und Geige, bevor er sich als Jugendlicher entschloss, doch lieber in einer Rockband zu spielen. Zur Filmmusik gelangte er nicht über ein Studium, sondern über das Theater, bei dem er zunächst als Schauspieler und musikalischer Leiter aktiv war und schließlich auch Musik komponierte. Sein umfangreiches filmmusikalisches Werk enthält Kompositionen für weltweit erfolgreiche Filme wie „Billy Elliott“, „Corellis Mandoline“ und „Shakespeare in Love“. Für letzteren erhielt er 1999 einen Oscar für den ‚Best Original Score‘. Warbeck ist aber auch anderen Projekten gegenüber aufgeschlossen. 2012 erhielten er und einige andere Komponisten einen Satz aus Georg Friedrich Händels „Wassermusik“, aus dem er ein Stück komponierte, welches während der Prozession zum diamantenen Thronjubiläum der britischen Königin Elisabeth II. aufgeführt wurde.
Willem StrankWillem Strank
Dr. Willem Strank ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Er koordiniert dort den Studiengang „Medienwissenschaft: Film und Fernsehen“ und ist überdies sowohl Gründungsmitglied als auch im Vorsitz der Kieler Gesellschaft für Filmmusikforschung. Strank promovierte 2013 über „Twist Endings. Umdeutende Film-Enden“ und arbeitet derzeit an einem Buch über Kapital und Kontrolle im Film der 1980er Jahre. Er ist Mit-Herausgeber der „Kieler Beiträge zur Filmmusikforschung“, von „Rock and Pop in the Movies“ und der Buchreihe „FilmMusik“.
Laurent EyquemLaurent Eyquem
Laurent Eyquem ist gebürtiger Franzose mit europäischem und kanadischem Pass. Derzeit lebt er in Los Angeles.
Eyquem erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen und international Nominierungen für seine Filmmusiken. U.a. wurde er 2013 von der International Film Music Critics Association (IFMCA) zum Breakthrough Composer of the Year ernannt. Für den Film „Winnie Mandela” gestattete ihm die Mandela-Familie die Zusammenarbeit mit dem weltbekannten Soweto Gospel Chor in Johannesburg. Mehrere familiäre Schicksalsschläge führten dazu, dass Eyquem seine Erfahrungen heute in kraftvolle Filmmusik fließen lässt. Unter Produzenten hat er den Ruf als vielseitiger, produktiver und gemeinschaftlich arbeitender Komponist erlangt. Er ist bekannt für seinen originellen, melodischen und lyrischen Stil, der das emotionale Gewicht der Bilder unterstützt.
Eyquem orchestriert und dirigiert bei all seinen Projekten selbst. Dabei arbeitet er weltweit mit Solisten, Orchestern und Chören zusammen.
Zuletzt komponierte er die Musik für die US-Produktion „USS Indianapolis: Men of Courage“. Demnächst ist eine Zusammenarbeit mit dem Oscar-nominierten Regisseur Roland Joffé geplant.
Prof. Dr. Georg MaasProf. Dr. Georg Maas
Prof. Dr. Georg Maas unterstützt als wissenschaftlicher Beirat von Beginn an die Filmmusiktage Sachsen-Anhalt. Er ist seit 1995 Professor für Musikpädagogik am Institut für Musik und seit 2014 Dekan der Fakultät für Philologien, Kommunikations- und Musikwissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Film und Musik, empirische Unterrichtsforschung, Didaktik der Pop-/Rockmusik sowie des Musiktheaters, zu denen er zahlreiche nachhaltig bedeutsame Beiträge verfasste. Als gefragter Referent ist er im ganzen Bundesgebiet unterwegs. Musikalisch aktiv ist er vor allem als Konzertmeister des Orchesters der Medizinischen Fakultät.
Prof. Jörg U. LensingProf. Jörg U. Lensing
Prof. Jörg U. Lensing ist Gründer des Theaters der Klänge in Düsseldorf. Hier ist er seither als Regisseur, Szenograf und Choreograf fast aller Werke tätig. Lensing komponiert Bühnen- und Filmmusik und arbeitet seit 1988 eng mit dem Filmemacher Lutz Dammbeck bei der Gesamt-Soundtrack-Komposition aller seiner Filme zusammen. Seit 1996 ist er Professor für „Tongestaltung/ Sound-Design“ an der FH-Dortmund. Aktuell leitet er die Studienrichtung „Sounddesign“ im neuen BA Studiengang „Film & Sound“ und des MA Sound der FH-Dortmund. Parallel realisierte er eigene Film- und DVD-Projekte sowie 3 Hörbücher und eine Musik-CD. Prof. Lensing ist Autor des Fachbuchs „Sound-Design · Sound-Montage · Soundtrack-Komposition“ und Herausgeber der deutschen Ausgabe des Buchs „Audio-Vision“ von Michel Chion. Heute arbeitet er sowohl als Komponist und Hörspielmacher, als Theater- und Filmregisseur, als Lehrender, als Referent, als Autor, wie auch als Auslandsbeauftragter des FB-Design der FH-Dortmund und als Übersetzer von englischer und französischer Fachliteratur. Eine zweite deutsche Veröffentlichung eines Buches von Michel Chion „Audio-Logo-Vision im Kinofilm“ steht kurz vor der Veröffentlichung.
Dr. Susanne VollbergDr. Susanne Vollberg
Dr. Susanne Vollberg, geb. 1969, ist Dr. phil. habil. der Medien- und Kommunikationswissenschaften. Am Institut für Musik, Medien- und Sprechwissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vertritt sie seit 2013 die Professur für Geschichte, Theorie und Gebrauch der Medien. Nach dem Studium in Siegen und Dänemark war Vollberg Mitarbeiterin im DFG-Sonderforschungsbereich 240 „Ästhetik, Pragmatik und Geschichte der Bildschirmmedien“ an der Universität Siegen. 1997 Promotion und Wechsel nach Leipzig als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der DFG-Forschergruppe „Programmgeschichte des DDR-Fernsehens – komparativ“ an der Universität Leipzig und am Lehrstuhl „Medienwissenschaft und Medienkultur“ des Leipziger Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft (KMW). Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen film- und fernsehgeschichtliche Fragestellungen, Medientheorie, die Analyse medialer Umbrüche sowie die Bedeutung digitaler Medien im Alltag von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Dr. Anselm KreuzerDr. Anselm Kreuzer
Dr. Anselm Kreuzer begann im Alter von 9 Jahren das Cellospielen und entdeckte mit 12 Jahren das Komponieren als seine große Leidenschaft. Schon damals kombinierte er klassische Einflüsse mit modernen Sounds. In Köln studierte er Musik- und Medienwissenschaften mit Promotions-Abschluss im Themengebiet Filmmusik und erhielt schon während seines Studiums etliche Kompositionsaufträge für Rundfunk und Fernsehen. Er zählt zu den ausgewiesenen Spezialisten für TV-Titelmusiken, Serien- und Filmmusik sowie Werbemusik und er hat ein Oeuvre von mittlerweile über tausend Produktionsmusik-Titeln geschaffen, die international sehr großen Erfolg haben. Zu vielen Magazin- und Nachrichtensendungen hat er die Titelmusiken komponiert, ebenso für Fernsehserien wie „Küstenwache“ und „Kripo Holstein - Mord und Meer“ (ZDF). Auch in Werbespots ist seine Musik zu hören. Ob mit Sinfonieorchester oder mit elektronischen Mitteln – Anselm hat ein leidenschaftliches Faible für emotionale, erzählerische und häufig mit eingängigen Themen glänzende Musik, die mit den Bildern und Geschichten verschmilzt. Häufig streift er die Grenze zwischen Komposition und Sounddesign, was man in seinen dramaturgischen Musiken und auch im Bereich der Station-IDs und Sender-Kampagnen häufig hören kann. Sein Know-how gibt Anselm regelmäßig als Gastdozent an verschiedenen Hochschulen weiter. Auch engagiert er sich als Arbeitskreisleiter im Branchenverband Eyes & Ears of Europe sowie als Vorstandsmitglied des Composers Club. Mehr Informationen zu seiner Person gibt es unter www.anselmkreuzer.de
Uwe GolzUwe Golz
Uwe Golz wurde 1952 in Berlin geboren. An der FU studierte er vergleichende und historische Musikwissenschaft, Psychologie und vergleichenden Literaturwissenschaft sowie am Trinity College Dublin und School of Scottish Studies (University of Edinburgh). Seit 1977 ist er als freier Mitarbeiter als Moderator, Autor, Produzent und Redakteur beim RIAS Berlin, später dann Deutschlandradio Berlin und heute Deutschlandradio Kultur tätig Zwischenzeitlich arbeitete als Redakteur im Bereich Medien und Reise bei der „Berliner Morgenpost“ und beim Magazin „Auto / Der Straßenverkehr“. Seit 1995 führt er ein eigenes Redaktionsbüro (hin.fort) mit dem Schwerpunkt Musik (frei nach Duke Ellington: „Es gibt gut und schlechte Musik, mich interessiert nur die gute“) und Film.
Beim Kongress der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt moderiert Golz den Composers‘ Room.
Peter ImortPeter Imort
Peter Imort studierte Musikwissenschaft an den Universitäten Köln und Hamburg sowie Schulmusik und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Er promovierte in Systematischer Musikwissenschaft über Organisationsprozesse musikalischer Kultur und arbeitet als Professor für Musikwissenschaft und Musikpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind kulturwissenschaftlich orientierte Musikforschung, Musik und Medien- bzw. Filmbildung, Medienästhetik, gegenwärtige Musik in Schule und Unterricht.
Sebastian MönchSebastian Mönch
Sebastian Mönch wurde 1980 in Eisenach geboren. Nach dem abgeschlossenen Studium zum B.A. (honours) Recording Arts an der SAE München spezialisierte er sich im Masterstudium am Erich-Thienhaus-Institut Detmold, der Fachhochschule Lippe und Höxter in Lemgo, sowie der Aalborg Universitet Esbjerg auf die Gebiete Musikproduktion, Filmton und interaktive Musik. Seit 2009 ist er hauptberuflich für einen der führenden Hersteller von Musiksoftware und -hardware, die Steinberg Media Technologies GmbH aus Hamburg, tätig, mittlerweile als Senior Product Specialist International. Sebastian Mönch hat mehrere Jahre Praxiserfahrung im Bereich Sounddesign und Musikproduktion für Computerspiele und unterrichtet dieses Thema unter anderem als Dozent an der SAE Hamburg.
Tina PepperTina Pepper
Tina Pepper entdeckte ihre Begeisterung für Filmmusik während ihres dreijährigen Bachelorstudiums am Liverpool Institute for Performing Arts (LIPA). Nach erfolgreichem Studienabschluss in Liverpool folgte ein Masterstudium in ‘Digital Media’ an der Universität Bremen, wo sie sich besonders mit der Wirkung von Musik in verschiedenen Medien befasste. Im Anschluss an das abgeschlossene Masterstudium nahm sie eine Stelle als Komponistin für Werbemusik in Berlin an und komponierte in den Jahren von 2005 bis 2007 u.a. Musik für Werbespots und Imagefilme bekannter Marken wie Mercedes, Saturn, Audi und Hornbach.
Ihre Liebe zur Filmmusik brachte sie schließlich erneut zurück zum Studium, diesmal an der HFF “Konrad Wolf” in Potsdam-Babelsberg, welches sie 2013 mit einem Master’s Degree in Filmmusik abschloss. Schon während des Studiums komponierte sie u.a. Musik für den mehrfach ausgezeichneten Film “Kriegerin” von David Wnendt. Seit 2012 arbeitet sie zudem regelmäßig mit dem Filmkomponisten Mario Grigorov (Precious, Tarzan), mit dem sie die Musik zu dem Hollywood-Film “Dracula: The Dark Prince” mit Jon Voight komponierte. Zuletzt schrieb sie zusammen mit Arne Schumann, Josef Bach und Tobias Wagner die Filmmusik zu Matthias Schweighöfers Film „Der Nanny“.
Alexander ThiesAlexander Thies
Alexander Thies leitet zusammen mit seinem Bruder Stefan Thies und dem Verleihchef Christoph Ott das Familienunternehmen NFP*. Als Unternehmer und Produzent forcierte Thies zum Einen das internationale Geschäft mit Entwicklung und Produktion von Kinospielfilmen wie „Luther“ und „Albert Schweitzer“ und zum Anderen zusammen mit Ott den Aufbau der NFP als Verleih. 2004 wurde Alexander Thies zum Vorstandsvorsitzenden der International Academy of Media and Arts e.V., dem Verein zur Förderung und Weiterbildung kreativen Nachwuchses mit Sitz in Halle (Saale), gewählt. Weiterhin ist er Vorstandsvorsitzender der Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen, Mitglied des Präsidiums der SPIO – Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e. V., Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender sowie Stellvertretender Vorsitzender des Beirats der VFF Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten mbH.
Micki MeuserMicki Meuser
Micki Meuser startet seine Musikkarriere 1977 als Jazzbassist bei „Charly Mariano“. In den Achtzigern ist er einer der einflussreichsten Musikproduzenten der aufblühenden deutschen Musikszene und produziert Künstler wie „Ideal“, „Ina Deter“, „Die Ärzte“, „Rodgau Monotones“, „Silly“ und „Die Lassie Singers“. Seit 1990 komponiert er zahlreiche Kino-, TV- und Serienmusiken. Als Erster Vorsitzender der DEFKOM – Deutsche Filmkomponistenunion vertritt er die Interessen deutscher Filmkomponisten.
Robin HoffmannRobin Hoffmann
Robin Hoffmann studierte Komposition und Arrangement an der Hochschule für Musik in Dresden. Bereits während seines Studiums wurde er verpflichtet, die orchestrale Filmmusik für die britisch-schweizerische Kino-Komödie SAVE ANGEL HOPE zu komponieren. Seitdem arbeitete er sowohl als Komponist als auch als Orchestrator an mehreren internationalen Projekten mit renommierten europäischen Orchestern. Neben Musicals, Gamescores, Werbemusiken, Crossover-Konzert-Veranstaltungen, Filmmusiken und Arrangements für Pop/Rock/Jazz-Produktionen schreibt Robin Hoffmann regelmäßig Konzertwerke. Sein Violinkonzert wurde vom London Symphony Orchestra in den Abbey Road Studios aufgenommen. Zuletzt war er als Arrangeur für die Grand Show THE ONE im Friedrichstadt-Palast tätig.



 

 
 

 

 

 

 

 

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