Sounds of Heimat

ORCHESTERSEMINAR

9. & 10. Oktober 2015, ab 10.00 Uhr, Puschkinhaus Halle (Saale)

Orchesterseminar in drei Einheiten á 3h:

Die Arbeit mit einem echten Orchester im Bereich Soundtrack / Filmmusik birgt viele Herausforderungen. Von der Arbeit mit unterschiedlicher Software bis zur Erstellung des Notenmaterials müssen die einzelnen Schritte gut geplant sein um den Ablauf im Studio möglichst reibungslos zu gestalten. Als eigenständiges Modul aber auch als Vorbereitung der jährlich bei den Filmmusiktagen Sachsen-Anhalt stattfindenden Masterclass – DAS ORCHESTER widmet sich das Orchesterseminar in drei voneinander unabhängigen, aber auch aufeinander aufbauenden Einheiten der Orchestervorproduktion.

Einführung in die Welt der Orchesterinstrumente und ihre Verwendung im Filmmusik-Kontext.

Was gilt es zu beachten, wenn man mit virtuellen Instrumenten für ein reales Orchester schreibt und welche individuellen technischen Besonderheiten haben die einzelnen Instrumente?

Einführung in die Notations-Software Sibelius.

Das Seminar vermittelt wichtige Grundlagen der Notationssoftware und gibt wertvolle Tipps in Hinblick auf Orchesterproduktionen.

Partituren und Orchestermaterial selbst erstellen.

Wie kommen die Noten aus dem Computer auf das Pult des Musikers? Durchdachte, spielfertige Orchesternoten sind die Grundlage für effiziente Orchesteraufnahmen. Je besser das Notenmaterial, umso schneller die Aufnahmen. Das Seminar zeigt Wege von der MIDI-Komposition zu gedruckten Noten für das beste Live-Ergebnis.

Ablauf

Freitag, 9.10.2015
ab 9.30 Akkreditierung am Infocounter im Puschkinhaus
10.00 - 13.00 Orchesterseminar Einheit I
13.00 - 14.00 Orchesterseminar Einheit II
14.00 - 17.00 Mittagspause/Networking
 
Samstag, 10.10.2015
09.30 - 12.30 Orchesterseminar Einheit III
12.30 - 13.30 Mittagspause/Networking



Referent

Robin Hoffmann studierte Komposition und Arrangement an der Hochschule für Musik in Dresden. Bereits während seines Studiums wurde er verpflichtet, die orchestrale Filmmusik für die britisch-schweizerische Kino-Komödie SAVE ANGEL HOPE zu komponieren. Seitdem arbeitete er sowohl als Komponist als auch als Orchestrator an mehreren internationalen Projekten mit renommierten europäischen Orchestern. Neben Musicals, Gamescores, Werbemusiken, Crossover-Konzert-Veranstaltungen, Filmmusiken und Arragements für Pop/Rock/Jazz-Produktionen schreibt Robin Hoffmann regelmäßig Konzertwerke. Sein Violinkonzert wurde vom London Symphony Orchestra in den Abbey Road Studios aufgenommen. Zuletzt war er als Arrangeur für ein Crossover-Konzert der Sängerin Stefanie Heinzmann und dem 21st. Century Orchestra in Luzern tätig.

Weitere Informationen zu Robin Hoffmann finden Sie unter:

http://www.robin-hoffmann.com/
  • „Die Filmmusiktage Sachsen-Anhalt stellen in voller Breite dar, was Filmmusik sein kann und das ist wunderbar.“
    Peter Moormann (Juniorprofessor für „Medienästhetik mit dem Schwerpunkt Musik“ an der Universität zu Köln), zu Gast bei den Filmmusiktagen 2013.
  • „Für Sachsen-Anhalt ist diese Veranstaltung auch deswegen sehr wichtig, weil sie beispielsweise Interesse an den Filmproduktionen weckt, die hier entstanden sind.“
    Prof. Dr. Georg Maas (Prof. für Musikpädagogik Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), seit sieben Jahren zuständig für die wissenschaftlichen Inhalte der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt.
  • „Die Filmmusiktage sind super, weil sie einfach mal den Fokus auch auf die Komponisten legen, die so oft im stillen Kämmerlein arbeiten.“
    Johannes Repka (Gitarrist und Filmmusikkomponist), zu Gast bei den Filmmusiktagen 2013.
  • „So etwas wie die Filmmusiktage muss es geben und es muss unbedingt in die Welt getragen werden. Das bisschen andere, das findet man hier. Und das finde ich schön.“
    Olaf Mehl (Soundsupervisor, Mischtonmeister), zu Gast bei den Filmmusiktagen 2013.
  • „Das finde ich an den Filmmusiktagen spannend, dass auch noch der Kontakt zur Wissenschaft bleibt, den andere vergleichbare Veranstaltungen nicht haben.“
    David Serong (Chefredakteur von Cinema Musica), zu Gast bei den Filmmusiktagen 2013.
  • „Es ist schön, aus dem Nähkästchen zu plaudern, über aktuelle Projekte, darüber zu sprechen wie die Musik enstanden ist und dann auch noch beim Galakonzert mit dem Orchester zwei, drei Stücke performen zu dürfen. Das ist für den Musiker natürlich noch mal eine Belohnung.“
    Mousse T. (Produzent und DJ), zu Gast bei den Filmmusiktagen 2012.
  • „Es ist sehr wichtig, dass es eine Plattform wie die Filmmusiktage gibt, die Filmmusikkomponisten wichtig nimmt und wo sie sich austauschen können. Das macht ein Spotlight auf eine völlig unterschätzte Seite des Filmemachens.“
    Philipp Stölzl (Regisseur), zu Gast bei den Filmmusiktagen 2014
  • „Es werden viele verschiedene Facetten vom Thema Filmmusik ausgeleuchtet. Das ist ein gutes Zusammentreffen von Filmkomponisten, Praktikern, Leuten die das theoretisch studieren, angehenden Filmkomponisten und eben Filmemachern. Das ist klasse.“
    Georg Maas (Regisseur), zu Gast bei den Filmmusiktagen 2014
  • „Die Filmmusiktage bedeuten mir sehr viel, denn sie bieten Komponisten eine wunderbare Gelegenheit sich zu treffen und auszutauschen. Die Filmmusiktage sind eine weitere Gelegenheit den Bekanntheitsgrad von Filmmusikkomponisten zu steigern.“
    Patrick Doyle (Komponist), zu Gast bei den Filmmusiktagen 2014