Sounds of Heimat

8. Filmmusiktage Sachsen-Anhalt 2015

Wie klingt Heimat und wie bedeutend ist (die eigene) Heimat als Wurzel der Inspiration? Was prägt neben der künstlerischen Virtuosität den Stil eines Filmkomponisten? Erkennt man in der Musik eines Filmkomponisten, der einen Hollywood-Score schreibt, seinen heimatlichen Background?

Unter dem diesjährigen Motto „Sounds of Heimat“ fokussieren die 8. Filmmusiktage Sachsen-Anhalt den Schaffensprozess der Filmkomponisten und betrachten die vielfältigen Auswirkungen des Faktors Heimat.

Vom 4. bis 10. Oktober treffen sich Filmmusikexperten, Filmkomponisten, Filmemacher, der kreative Nachwuchs sowie Filmmusikliebhaber und machen Halle erneut zum Zentrum der Filmmusik. In Workshops, Werkstattgesprächen, Panels, Seminaren, Vorträgen und einer Masterclass reflektieren die Beteiligten auf ihre bisherigen und aktuellen Arbeiten aus dem Blickwinkel des diesjährigen Mottos.

Wie bereits im letzten Jahr findet parallel zu den Filmmusiktagen die Verleihung des Deutschen Filmmusikpreises in Halle statt. Am Abend des 9. Oktober 2015 werden im Steintor Varieté Halle die besten nationalen Filmkomponisten in vier Kategorien ausgezeichnet. 

Für das Galakonzert der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt am 10. Oktober in der Oper Halle sind die Karten ab sofort an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Es spielt die Staatskapelle Halle unter der Leitung von Bernd Ruf. In diesem Jahr als Solisten dabei: Die junge israelische Sängerin Irit Dekel mit ihrem Begleiter Eldad Zitrin, die beide ihre musikalischen Wurzeln aus dem „melting pot“ Tel Aviv ziehen.

Die Filmmusiktage Sachsen-Anhalt sind eine Initiative des International Academy of Media and Arts e. V.  (IAMA) in Zusammenarbeit mit dem Land Sachsen-Anhalt. Sie finden seit 2008 einmal im Jahr statt und das Programm hat sich seitdem stetig erweitert. Feste Programmpunkte sind der Kongress und das Galakonzert. Hinzugekommen sind außerdem Veranstaltungen für den Nachwuchs und für Filmmusikbegeisterte. So gibt es bereits zum dritten Mal die Masterclass ‒ DAS ORCHESTER für Nachwuchskomponisten und einen Workshop für Kinder und Jugendliche mit dem diesjährigen Titel „Götter funken”. Ergänzt wird das Programm um Konzerte, eine Lesung, Filmgespräche beim „watch ‒ listen ‒ talk” mit Cast & Crew sowie ein Filmmusikradio in der Veranstaltungswoche.

Die Filmmusiktage Sachsen-Anhalt sind in Ihrer Ausrichtung bundesweit einmalig. Sie verbinden Praxis und Wissenschaft, Profis und Nachwuchs, Fachleute und Öffentlichkeit. 

Mitwirkende 2008 – 2014 (Auswahl)

Die Filmmusiktage begrüßten in den vergangenen Jahren zahlreiche Branchengrößen.
Darunter Filmmusikkomponisten wie Klaus Doldinger („Das Boot“), Günther Fischer („Solo Sunny“), Anette Focks („Die drei ??? – Das Geheimnis der Geisterinsel), Philipp Fabian Kölmel („Rubinrot), Mario Schneider („MansFeld“), Marcel Barsotti („Die Päpstin“) und Ingo Ludwig Frenzel („Der Medicus“),

Regisseure wie Sönke Wortmann („Das Wunder von Bern“), Wolfgang Becker („Good bye, Lenin!“), Peter Greenaway („Der Kontrakt des Zeichners“) und Mario Schneider („Heinz und Fred“),

Musiker und andere Künstler wie Mousse T. (Musik für „Mann tut was Mann kann“), Claude Chalhoub (Musik für „Into the Wild“), Eva Mattes (Schauspiel in „Schlafes Bruder“) und Elke Heidenreich (Autorin, Moderation).

Die Filmmusiktage Sachsen-Anhalt sind eine Veranstaltung des International Academy of Media and Arts e.V. in Zusammenarbeit mit dem Land Sachsen-Anhalt unter der Schirmherrschaft von Staatsminister Rainer Robra.

Staatsminister Rainer Robra:
Chef der Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt,
Schirmherr der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt
Alexander Thies
International Academy of Media and Arts e.V.,
Allianz Deutscher Produzenten Film und Fernsehen e.V.,
NFP media rights GmbH & Co. KG
  • „Die Filmmusiktage Sachsen-Anhalt stellen in voller Breite dar, was Filmmusik sein kann und das ist wunderbar.“
    Peter Moormann (Juniorprofessor für „Medienästhetik mit dem Schwerpunkt Musik“ an der Universität zu Köln), zu Gast bei den Filmmusiktagen 2013.
  • „Für Sachsen-Anhalt ist diese Veranstaltung auch deswegen sehr wichtig, weil sie beispielsweise Interesse an den Filmproduktionen weckt, die hier entstanden sind.“
    Prof. Dr. Georg Maas (Prof. für Musikpädagogik Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), seit sieben Jahren zuständig für die wissenschaftlichen Inhalte der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt.
  • „Die Filmmusiktage sind super, weil sie einfach mal den Fokus auch auf die Komponisten legen, die so oft im stillen Kämmerlein arbeiten.“
    Johannes Repka (Gitarrist und Filmmusikkomponist), zu Gast bei den Filmmusiktagen 2013.
  • „So etwas wie die Filmmusiktage muss es geben und es muss unbedingt in die Welt getragen werden. Das bisschen andere, das findet man hier. Und das finde ich schön.“
    Olaf Mehl (Soundsupervisor, Mischtonmeister), zu Gast bei den Filmmusiktagen 2013.
  • „Das finde ich an den Filmmusiktagen spannend, dass auch noch der Kontakt zur Wissenschaft bleibt, den andere vergleichbare Veranstaltungen nicht haben.“
    David Serong (Chefredakteur von Cinema Musica), zu Gast bei den Filmmusiktagen 2013.
  • „Es ist schön, aus dem Nähkästchen zu plaudern, über aktuelle Projekte, darüber zu sprechen wie die Musik enstanden ist und dann auch noch beim Galakonzert mit dem Orchester zwei, drei Stücke performen zu dürfen. Das ist für den Musiker natürlich noch mal eine Belohnung.“
    Mousse T. (Produzent und DJ), zu Gast bei den Filmmusiktagen 2012.
  • „Es ist sehr wichtig, dass es eine Plattform wie die Filmmusiktage gibt, die Filmmusikkomponisten wichtig nimmt und wo sie sich austauschen können. Das macht ein Spotlight auf eine völlig unterschätzte Seite des Filmemachens.“
    Philipp Stölzl (Regisseur), zu Gast bei den Filmmusiktagen 2014
  • „Es werden viele verschiedene Facetten vom Thema Filmmusik ausgeleuchtet. Das ist ein gutes Zusammentreffen von Filmkomponisten, Praktikern, Leuten die das theoretisch studieren, angehenden Filmkomponisten und eben Filmemachern. Das ist klasse.“
    Georg Maas (Regisseur), zu Gast bei den Filmmusiktagen 2014
  • „Die Filmmusiktage bedeuten mir sehr viel, denn sie bieten Komponisten eine wunderbare Gelegenheit sich zu treffen und auszutauschen. Die Filmmusiktage sind eine weitere Gelegenheit den Bekanntheitsgrad von Filmmusikkomponisten zu steigern.“
    Patrick Doyle (Komponist), zu Gast bei den Filmmusiktagen 2014