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Masterclass – DAS ORCHESTER
in Zusammenarbeit mit der F. W. Murnau-Stiftung

20. bis 23. Oktober 2014 in Halle (Saale)

Nach dem erfolgreichen ersten Durchlauf im vergangenen Jahr ermöglichen die Filmmusiktage erneut Nachwuchskomponisten, betreut von erfahrenen Dozenten, die Arbeit mit einem Orchester. Die interdisziplinäre Masterclass – DAS ORCHESTER ist für Studierende, Absolventen und Interessierte aus dem Bereich Filmmusik-Komposition konzipiert. In Zusammenarbeit mit der F. W. Murnau-Stiftung Wiesbaden erhalten die Komponisten vom 20. bis 23. Oktober die Möglichkeit, einen Klassiker des Stummfilms zu vertonen.

„Eine der Hauptaufgaben der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung ist es, dafür Sorge zu tragen, dass das deutsche Stummfilmkino nicht in Vergessenheit gerät. Daher sind wir immer auf der Suche nach neuen, innovativen Filmmusiken. Wir freuen uns, die Masterclass der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt unterstützen zu können“, so Ernst Szebedits, Vorstand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung.

Ansatz für die interdisziplinäre Masterclass – DAS ORCHESTER ist die Erfahrung, dass gerade jungen Filmmusikkomponisten zu wenige Möglichkeiten geboten werden, mit Orchestern zu arbeiten. 

Betreut durch erfahrene Dozenten lernen die jungen Komponisten den Umgang mit einem Orchester, sei es in der Rolle als Orchestrator, Komponist, Dirigent oder Recording-Producer. Dank der engen Zusammenarbeit mit der Staatskapelle Halle, steht den Beteiligten bei ihrer Arbeit ein großes Sinfonieorchester mit etwa 70 Musikerinnen und Musikern zur Verfügung.

Referenten

Bernd Ruf zählt derzeit zu den kreativsten Musikerpersönlichkeiten im Bereich Classical Crossover. So arbeitete er als Dirigent u.a. mit Jon Lord (Deep Purple), Roger Hodgson (Supertramp), Ian Anderson (Jethro Tull), Bobby Kimball (Toto), Randy Brecker, Joe Lovano, dem afrikanischen Musiker Patrick Bebey, dem Bandoneon-Meister Raul Jaurena und internationalen Orchestern zusammen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit bildet das Dirigat von CD- und Filmmusikaufnahmen. Im Jahr 2001 wurde er für eine Piazzolla-Einspielung mit Paquito D’Rivera für einen Grammy nominiert. In der Game-Branche gilt er als einer der meistbeschäftigsten Dirigenten für Soundtracks. In Halle dirigiert er regelmäßig die Staatskapelle bei der jährlich stattfindenden Open Air Großveranstaltung „Bridges to Classics“ der Händel-Festspiele und beim Galakonzert der Filmmusiktage. Seit zehn Jahren lehrt er als Professor für Popularmusik an der Musikhochschule Lübeck.
Prof. Benjamin Köthe arbeitet als Komponist, Orchestrator, Arrangeur, Pianist und Keyboarder sowohl für Studio-, Film- und Fernsehproduktionen als auch für Konzertprojekte mit diversen Orchestern, wie z.B. der Staatskapelle Halle, dem GermanPops Orchestra und dem Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks. Außerdem erstellte er Scores für Kinofilme wie „Die Apothekerin“ oder „Feuerreiter“. Für den Echo-Preisträger Vittorio Grigolo arrangierte er italienische Canzoni für ein großes Sinfonieorchester. Köthe ist Spezialist für sinfonische Rock-Crossover-Kompositionen. Im Juli 2009 wurde sein „Mumintroll at Midnight“ für Sinfonieorchester und Rockband in Reutlingen uraufgeführt. Seit vielen Jahren ist er der Hauptarrangeur für „Bridges to Classics“ bei den Händelfestspielen in Halle. Seit 2006 leitet Benjamin Köthe als Professor für Popularmusik den Studiengang Pop-/ Worldmusic an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock.
  • „Die Filmmusiktage Sachsen-Anhalt stellen in voller Breite dar, was Filmmusik sein kann und das ist wunderbar.“
    Peter Moormann (Juniorprofessor für „Medienästhetik mit dem Schwerpunkt Musik“ an der Universität zu Köln) Zu Gast bei den Filmmusiktagen 2013.
  • „Für Sachsen-Anhalt ist diese Veranstaltung auch deswegen sehr wichtig, weil sie beispielsweise Interesse an den Filmproduktionen weckt, die hier entstanden sind.“
    Prof. Dr. Georg Maas (Prof. für Musikpädagogik Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) Seit sieben Jahren zuständig für die wissenschaftlichen Inhalte der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt.
  • „Die Filmmusiktage sind super, weil sie einfach mal den Fokus auch auf die Komponisten legen, die so oft im stillen Kämmerlein arbeiten.“
    Johannes Repka (Gitarrist und Filmmusikkomponist) Zu Gast bei den Filmmusiktagen 2013.
  • „So etwas wie die Filmmusiktage muss es geben und es muss unbedingt in die Welt getragen werden. Das bisschen andere, das findet man hier. Und das finde ich schön.“
    Olaf Mehl (Soundsupervisor, Mischtonmeister ) Zu Gast bei den Filmmusiktagen 2013.
  • „Das finde ich an den Filmmusiktagen spannend, dass auch noch der Kontakt zur Wissenschaft bleibt, den andere vergleichbare Veranstaltungen nicht haben.“
    David Serong (Chefredakteur von Cinema Musica) Zu Gast bei den Filmmusiktagen 2013.
  • „Es ist schön, aus dem Nähkästchen zu plaudern, über aktuelle Projekte, darüber zu sprechen wie die Musik enstanden ist und dann auch noch beim Galakonzert mit dem Orchester zwei, drei Stücke performen zu dürfen. Das ist für den Musiker natürlich noch mal eine Belohnung.“
    Mousse T. (Produzent und DJ) Zu Gast bei den Filmmusiktagen 2012.