CrossingTheBridge
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Fachkongress

24. und 25. Oktober 2014, Halle (Saale)

Auch zu den 7. Filmmusiktagen Sachsen-Anhalt findet sich ein internationales Fachpublikum aus Filmkomponisten, Produzenten, Regisseuren, Tonmeistern, Sounddesignern und dem Branchennachwuchs auf dem Fachkongress zusammen. Als Referenten konnten in den letzen Jahren bereits viele bekannte Größen begrüßt werden, wie zum Beispiel Sönke Wortmann, Peter Greenaway oder Klaus Doldinger. In diesem Jahr findet der Kongress am 24. und 25. Oktober statt. Begeben Sie sich mit uns auf die Reise und lernen Sie nicht nur filmische und musikalische Brücken kennen, sondern erleben Sie auch einen fächerübergreifenden Erfahrungsaustausch mit  u.a.  Filmmusikkomponisten, Sounddesignern, Regisseuren und Wissenschaftlern.

Programm*

24.10. Freitag
9.30-11.00 Begrüßung (Mike Riemenschneider, Markus Steffen)

Prof. Dr. Georg Maas: Crossing The Bridge – Einführung in das Kongressthema

Philipp Stölzl: Brückenschläge zwischen Musik, Film und Bühne (Moderation: Prof. Dr. Georg Maas)
11.00-11.30 Kaffeepause
11.30-12.30 Prof. Dr. Erik Redling: Transatlantic Bridges: Paris Blues und der Jazz als Brücke zwischen den USA und Paris (Moderation: Prof. Dr. Georg Maas)
12.30-14.00 Mittagspause
14.00-15.30 Pepe Danquart: Crossing Genres - die richtige Musik für den richtigen Film
15.30-16.00 Kaffeepause
16.00-17.30 Prof. Dr. Mechtild Fuchs: Das Freiburger Filmcurriculum – Was Schüler im Musikunterricht über Film und Musik lernen sollten (Moderation: Prof. Dr. Georg Maas)
17.30-18.30 Snackbuffet
18.30 Kamingespräch: Patrick Doyle (Gespräch in Englisch; Moderation: Prof. Dr. Erik Redling, Prof. Dr. Georg Maas)


 
25.10. Samstag
9.30-11.00 Werkstattgespräch: Regisseur Georg Maas mit Julian Maas und Christoph M. Kaiser: Zwei Leben – Der deutsche Oscar-Kandidat 2014 und seine Musik (Moderation: Prof. Dr. Georg Maas)
11.00-11.30 Kaffeepause
11.30-12.30 Werkstattgespräch: Miguel Alexandre, Nic Raine: Filmmusik in Deutschland – Limitationen und Chancen. Die Entstehung des Soundtracks von Der Mann mit dem Fagott und Erörterung der Arbeitsbedingungen deutscher Filmkomponisten im internationalen Vergleich (Gespräch in Englisch; Moderation: Uwe Golz)
12.30-14.00 Mittagspause
14.00-15.30 Hans Christian Schmidt-Banse: „Die Stille ... daran könnte ich mich gewöhnen“ – Tatort und andere Filmmusik-Sünden nebst Hinweisen zu tätiger Reue
15.30-17.00 Podiumsgespräch mit Regisseuren: Georg Maas, Miguel Alexandre, Pepe Danquart, Patrick Doyle im (Streit-) Gespräch mit Hans Christian Schmidt-Banse
19.30 Galakonzert in der OPER Halle



* Änderungen vorbehalten

Referenten

Miguel Alexandre studierte an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Anschließend arbeitete er für vier Jahre als Autor, Regisseur und Producer bei Studio Hamburg.
Miguel Alexandre ist vor allem für seine Fernsehfilme bekannt. So produzierte er 2011 und 2013 zwei Tatort Filme, außerdem u.a. die Mehrteiler „Die Frau vom Checkpoint Charlie“ (2006) und „Die Patin“ (2007).
Für seine Arbeiten an Filmen, entweder in der Regie oder als Autor, hat Alexandre bereits zahlreiche Nominierungen und Preise erhalten. So wurde „Der Mann mit dem Fagott“ (2011, Regie und Buch Miguel Alexandre), u.a. mit dem deutschen Fernsehpreis und dem Bambi ausgezeichnet. Zuletzt erhielt sein Film „Eine verhängnisvolle Nacht“ (2012) eine Nominierung für den Juliane Bartels Medienpreis.

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Pepe Danquart drehte von 1968 bis 1974 seine ersten Super-8-Filme. 1977 war er Initiator und Gründungmitglied der Medienwerkstatt Freiburg (MWF). Für „Schwarzfahrer“ (1994) erhielt Pepe Danquart den Oscar© für den Besten Kurzfilm und festigte im Nachzug mit seinem international hoch prämierten Film „Nach Saison“ (1994-1997) u.a. Friedensfilmpreis der Berlinale, Grand Prize San Francisco Filmfestival, Grand Prize Valladolid, seinen Ruf als auch international bedeutender Regisseur. Mit „Heimspiel“ (1999), anhand der Berliner Eishockeymannschaft „Eisbären“, ein Film zur Wiedervereinigung, begann er 1999 seine Kino-Trilogie der Sport-Dokumentarfilme. „Heimspiel“ (wie auch die folgenden Filme) erhielt neben zahlreichen anderen Auszeichnungen im Jahr 2000 den Deutschen Filmpreis für die Beste Regie.
Seit 2008 entwickelte und realisierte Pepe Danquart den Film „Joschka und Herr Fischer – eine biographische Zeitreise“, in dem er mit innovativen filmästhetischem Anspruch und anhand der außergewöhnlichen Biographie von Joschka Fischer 60 Jahre deutsche Geschichte erzählt.
Neben seinen dokumentarischen Arbeiten, dreht Pepe Danquart seit den 1990er Jahren ausschließlich fürs Kino auch fiktionale Filme, wie „Daedalus“ (1991), „Mörderinnen“ (2001), „Semana Santa“ (2002) und „ C(r)ook“(2004), dt. Verleihtitel: „Basta. Rotwein oder Totsein“. „Lauf Junge, lauf!“, ein ambitionierter Spielfilm für Pepe Danquart lief im April 2014 in den deutschen Kinos.
Pepe Danquart ist Mitglied der Academy of Motion Pictures Arts and Science, der Europäischen Filmakademie und ist Gründungsmitglied der Deutschen Filmakademie. (Foto: Christopher Häring)

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Georg Maas wurde 1960 in Aachen geboren. Nach dem Abitur machte er eine Lehre als Zimmermann. Danach arbeitete er zwei Jahre mit obdachlosen Jugendlichen. Von 1984-91 studierte er an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB). Während des Studiums erforschte er in Kurz- und Experimentalfilmen Formen fiktionalen Erzählens, später realisierte er auch Dokumentarfilme. Zwischen 1994 und 2006 nahm er an Regie-Workshops mit Istvàn Szabo, Tilda Swinton, Krzysztof Kieslowski und Wojciech Marczewski teil. 2013 wurde sein dritter Spielfilm ZWEI LEBEN als offizieller deutscher Beitrag für den Auslands-Oscar ausgewählt, kam auf die Shortlist und gewann beim Deutschen Filmpreis 2014 die Lola in Bronze. Georg Maas ist Mitglied der Deutschen und der Europäischen Filmakademie.(Foto: Tom Trambow)

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Patrick Doyle ist ein klassisch ausgebildeter Komponist. Er absolvierte 1975 sein Studium an der Royal Scottisch Academy of Music. Seit 2001 ist er dort auch Mitglied.

Er wurde mit über 50 internationalen Spielfilm-Kompositionen beauftragt, darunter Harry Potter und der Feuerkelch, Thor, Sinn und Sinnlichkeit sowie von Planet der Affen: Prevolution. Seine Arbeit brachte ihn mit einigen der angesehensten Regisseuren der Welt zusammen, darunter Regis Wargnier, Brian De Palma, Alfonso Cuaròn, Ang Lee, Chen Kaige, Mike Newell and Robert Altman.

Patrick Doyle erhielt Nominierungen für zwei Oscars, zwei Golden Globes und zwei Cesars. 1989 gewann er den Ivor Novello Award für den besten Titelsong für Heinrich V. Weiterhin erhielt Doyle einen Preis für sein Lebenswerk von der Schottischen BAFTA und den Henry Mancini Award von ASCAP.

Im Auftrag von Prinz Charles komponierte Patrick Doyle das Stück The Thistle and the Rose zu Ehren des 90. Geburtstages von Königin Elisabeth II.

Gerade erst stellte Doyle die Musik für Disney’s 2015 erscheinendem Film Cinderella fertig.

zum Programm
Philipp Stölzl absolvierte an den Münchner Kammerspielen eine Ausbildung zum Bühnenbildner. 1997 drehte er sein erstes Musikvideo, Rammsteins „Du Hast“, mit dem er über Nacht zum gefragten Regisseur wurde. Des Weiteren drehte er für Madonna „American Pie“ sowie den Titelsong des James Bond-Films „Die Welt ist nicht genug“ von Garbage. Seit 2000 ist Stölzl vermehrt auch in der Werbung tätig und drehte unter anderem Spots für Marken wie Nokia, Rolex und Sony.

2002 erschien sein Spielfilmdebüt „Baby“. Seit 2004 dreht Stölzl Musikvideos im deutschsprachigen Raum für Katapult. Am 9. September 2005 hatte Stölzls Inszenierung von Carl Maria von Webers „Freischütz“ am Meininger Theater Premiere. 2007 inszenierte Stölzl bei den Salzburger Festspielen die Berlioz-Oper „Benvenuto Cellini“.

2008 startete sein zweiter Spielfilm, das Bergabenteuer „Nordwand“ mit Benno Fürmann, Johanna Wokalek, Florian Lukas und Ulrich Tukur in den Hauptrollen. Die Weltpremiere fand auf dem Internationalen Filmfestival von Locarno statt. „Nordwand“ wurde mit dem Deutschen Filmpreis der Kategorie beste Bildgestaltung 2009 ausgezeichnet.

2010 kam Stölzls dritter Spielfilm, „Goethe!“, in die deutschen Kinos, der die Entstehungsgeschichte von Goethes Werther mit einer autobiografischen Liebesgeschichte des jungen Dichters erzählt. Der in Nebenrollen mit Burghart Klaussner, Henry Hübchen und Hans-Michael Rehberg besetzte Film zeigt in der Rolle des 23-jährigen Johann Goethe den Schauspieler Alexander Fehling sowie in weiteren Rollen Miriam Stein und Moritz Bleibtreu. Goethe! wurde mit dem Deutschen Filmpreis der Kategorie Bestes Maskenbild 2011 ausgezeichnet.

Im Jahr 2013 übernahm Stölzl die Regie des Films „Der Medicus“, der nach dem gleichnamigen Bestseller von Noah Gordon gedreht wurde.

zum Programm
Julian Maas (geb. 1975) studierte Klavier und Komposition am königlichen Konservatorium in Brüssel. Nach Abschluss seines Studiums kehrte er nach Hamburg zurück und arbeitete dort als Songschreiber und Arrangeur (u.a. Roachford und Lamont Dozier). Ab 2000 widmete er sich zunehmend orchestraler Musik und produzierte als Komponist und Arrangeur u.a. mit dem Ensemble Resonanz und dem Filmorchester Babelsberg.

Seit 2003 arbeitet er zusammen mit Christoph M. Kaiser als Komponist für Fernseh-und Spielfilme. Kaiser und Maas schrieben als festes Kompositionsteam unter anderem Musik für über 15 Tatortfolgen („DER TOTE IM NACHTZUG“, „EINE BESSERE WELT“ „DER TIEFE SCHLAF“, „DER ESKIMO“) und die mehrfach ausgezeichnete Serie „KDD“. Zu den Kinofilmen mit ihrer Musik gehören unter anderem "THIS IS LOVE" von Matthias Glasner, "DIE KOMMENDEN TAGE" von Lars Kraume, "DIE VERLORENE ZEIT" von Anna Justice, und „JACK" von Edward Berger, der im Wettbewerb der diesjährigen Berlinale vorgestellt wurde und im Oktober in die Kinos kommt. Der Thriller „ZWEI LEBEN“ von Georg Maas, für den Kaiser und Maas ebenfalls die Filmmusik komponierten, wurde als deutscher Beitrag für den Auslands-OSCAR 2014 nominiert. Aktuell läuft im Kino der ebenfalls von den beiden komponierte Spielfilm „WOLFSKINDER“ von Rick Ostermann, der mit dem DEUTSCHEN FRIEDENSPREIS 2014 ausgezeichnet wurde.

Je nach Thematik und Stil des jeweiligen Films schreiben Kaiser & Maas sowohl klassisch orchestrale Scores als auch experimentellere Musik und spielen dabei so viele Instrumente wie möglich selbst ein.

Für die Titelmusik zur ZDF-Serie KDD wurden die beiden 2008 für den DEUTSCHEN FERNSEHPREIS in der Kategorie „BESTE MUSIK“ nominiert. Für die Musik zu dem Kinofilm „DIE KOMMENDEN TAGE“ gewannen Christoph M. Kaiser und Julian Maas den PREIS DER DEUTSCHEN FILMKRITIK 2010 in der Kategorie „BESTE MUSIK“.

zum Programm
Christoph M. Kaiser (geb. 1964) begann mit 14 Jahren Gitarre zu spielen und gründete 1988 die Band „The Jeremy Days“ in Hamburg als Songwriter und Bassist. Die Gruppe nahm neun Alben auf und tourte zwischen 1989 und 1994 durch Europa und die USA. Ab 1996 arbeitete er als künstlerischer Produzent für unterschiedlichste Bands und Labels in Deutschland, England und Irland und produzierte zunehmend Musik für das Kino (1996 SEXY SADIE,1999 ANATOMIE, 2000 CRAZY).

Seit 2003 arbeitet er zusammen mit Julian Maas als Komponist für Fernseh-und Spielfilme. Kaiser und Maas schrieben als festes Kompositionsteam unter anderem Musik für über 15 Tatortfolgen („DER TOTE IM NACHTZUG“, „EINE BESSERE WELT“ „DER TIEFE SCHLAF“, „DER ESKIMO“) und die mehrfach ausgezeichnete Serie „KDD“. Zu den Kinofilmen mit ihrer Musik gehören unter anderem "THIS IS LOVE" von Matthias Glasner, "DIE KOMMENDEN TAGE" von Lars Kraume, "DIE VERLORENE ZEIT" von Anna Justice, und „JACK" von Edward Berger, der im Wettbewerb der diesjährigen Berlinale vorgestellt wurde und im Oktober in die Kinos kommt. Der Thriller „ZWEI LEBEN“ von Georg Maas, für den Kaiser und Maas ebenfalls die Filmmusik komponierten, wurde als deutscher Beitrag für den Auslands-OSCAR 2014 nominiert. Aktuell läuft im Kino der ebenfalls von den beiden komponierte Spielfilm „WOLFSKINDER“ von Rick Ostermann, der mit dem DEUTSCHEN FRIEDENSPREIS 2014 ausgezeichnet wurde.

Je nach Thematik und Stil des jeweiligen Films schreiben Kaiser & Maas sowohl klassisch orchestrale Scores als auch experimentellere Musik und spielen dabei so viele Instrumente wie möglich selbst ein.

Für die Titelmusik zur ZDF-Serie KDD wurden die beiden 2008 für den DEUTSCHEN FERNSEHPREIS in der Kategorie „BESTE MUSIK“ nominiert. Für die Musik zu dem Kinofilm „DIE KOMMENDEN TAGE“ gewannen Christoph M. Kaiser und Julian Maas den PREIS DER DEUTSCHEN FILMKRITIK 2010 in der Kategorie „BESTE MUSIK“.

zum Programm
Prof. Dr. Hans Christian Schmidt-Banse (Universität Osnabrück) ist in der Musikpsychologie zu Hause und befasst sich seit Jahrzehnten u.a. mit den Gesetzmäßigkeiten und Wirkungsformen der Filmmusik…weniger an grünen Tischen des akademischen Elfenbeinturms, sondern vornehmlich in mehr als 30 Jahren als ZDF- und ARD Medientrainer mit größten Respekt vor dem Alltagswissen z.B. von erfahrenen Cutterinnen und ambitionierten Filmautoren.
Seine konzertpädagogischen Aktivitäten auf dem freien Markt des Musiklebens ( www.concerto-recitativo.de ) sind den filmmusikalischen Reflexionen insofern verwandt, als in innovativen Konzertformaten die Medien Sprache und Musik sich auf eine ähnlich erlebnissteigernde Wechselbeziehung einlassen wie die Filmbilder mit der Musik. Hier wie dort stelle sich die zentrale Frage: wie, wo und warum öffnet das eine Medium dem anderen Freiträume bzw. setzt es ihm Grenzen?

zum Programm
Mechthild Fuchs, geboren 1949 in Bonn, studierte Schulmusik an der Musikhochschule Freiburg, Musikwissenschaft und Geschichte an der Universität Freiburg zwischen 1968 und 1974. Nach dem Referendariat arbeitete sie als Lehrerin für Musik und Psychologie an der Gesamtschule Freiburg. Sie leitete den Schulchor und führte zahlreiche Projekte durch. Daneben war Mechthild Fuchs in der Lehrerfortbildung und als Chorleiterin (Jazz & Rock) tätig. 1984 promovierte sie an der Universität Dortmund. Seit 1994 arbeitet Mechthild Fuchs als Professorin für Musikdidaktik, zunächst im Rahmen einer Gastprofessur an der Universität Dortmund, dann an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und seit 1996 an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen auf den Gebieten Musik in der Grundschule, Klassenmusizieren, Interkulturelle Musikerziehung, Integrative Filmdidaktik/Filmmusik.

zum Programm
Nic Raine ist in London geboren. Es studierte Orgel, Klavier, Bass und Gitarre. Später arbeitete er auf der ganzen Welt als Dirigent unter anderem mit dem English Chamber Orchestra, dem Royal Philarmonic Orchestra, der Tschechischen Philharmonie, dem City of Granada Orchestra, dem Berliner Symphonieorchester, der Staatskapelle Weimar, dem Orchestra of the City of Quebec und dem Symphonieorchester Budapest. Darüber hinaus führte er mit dem Prager Philharmonieorchester im Auftrag von Silva Screen Records mehr als 100 Aufnahmen von Filmmusik durch. Seine Überarbeitungen von Filmmusiken klassischer Filme im Auftrag von Tadlow Music gewannen zahlreiche Preise.
Als Arrangeur hat Nic Raine an Filmmusiken unter anderem mit Elmer Bernstein, George Fenton, Howard Blake, Hans Zimmer und Gabriel Yared zusammengearbeitet. Für die TV Animationsfilme Wallace und Gromit orchestrierte er.
Nic Raine arbeitete außerdem häufig mit dem Filmkomponisten John Berry zusammen. So haben sie gemeinsam die Filmmusiken für zwei James Bond Filme (Im Angesicht des Todes und Der Hauch des Todes) geschrieben. Ein weiteres Ergebnis dieser Zusammenarbeit war das Musical Brighton Rock, hierfür durfte Raine einige Lieder arrangieren.
Ein weiterer Bereich in dem Nic Raine tätig ist, sind Stummfilme. Gemeinsam mit dem Komponisten Carl Davis orchestrierte er unter anderem die Filme Der General (The General), Ausgerechnet Wolkenkratzer! (Safety Last) und Das Phantom der Oper (The Phantom of the Opera).

zum Programm
Prof. Dr. Georg Maas ist seit 1995 Professor für Musikpädagogik am Institut für Musik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Film und Musik, die empirische Unterrichtsforschung, Didaktik der Pop-/Rockmusik sowie Didaktik des Musiktheaters. Er studierte an der Musikhochschule Detmold (Schulmusik, Erziehungswissenschaften) und der Universität Paderborn (Germanistik). Nach seiner Promotion und Habilitation arbeitete er als wissenschaftlicher Oberassistent an der Universität Paderborn. Georg Maas publizierte zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Symbiose von Film und Musik und hält Vorträge sowie Lehrerfortbildungsveran-staltungen im gesamten Bundesgebiet u. a. zum Thema Filmmusik. Neben seiner akademischen Arbeit ist Georg Maas Mitglied in zahlreichen musikpädagogischen Vereinen und produzierte u. a. die Musik für eine Multivisionsschau der Universität Paderborn. Er ist selbst musikalisch aktiv als Konzertmeister des Orchesters der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seit sechs Jahren ist er zuständig für die wissenschaftlichen Inhalte der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt.

zum Programm
Erik Redling ist seit 2013 Professor für Amerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Intermedialität, Filmanalyse, Cognitive Poetics, Translationstheorien sowie Jazz- und Dialektliteratur. Er studierte Amerikanistik und Geschichte an der Universität Augsburg und an der North Carolina State University und promovierte 2003 im Fach Amerikanistik über das Thema „Speaking of Dialect“: Translating Charles W. Chesnutt’s Conjure Tales Into Postmodern Systems of Signification (Könighausen und Neumann, 2006). Ein zweijähriger Forschungsaufenthalt an der University of California, Berkeley, ermöglichte ihm die Fertigstellung seiner Habilitationsschrift From Mimesis to Metaphor: Intermedial Translations in Jazz Poetry, die 2015 beim Verlag De Gruyter Mouton erscheinen wird. Er hat mehrere Aufsätze zum Themenbereich Jazz, Literatur und Kultur veröffentlicht und unterrichtet interdisziplinär ausgerichtete Kurse zusammen mit Kollegen aus der Musikwissenschaft.

zum Programm
Mike Riemenschneider zeichnet als Programme Director für die Projekte der International Academy of Media and Arts e.V. (IAMA) verantwortlich. Gemeinsam mit Alexander Thies und Markus Steffen entwickelte er 2007 das Konzept der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt.

Neben dem filmmusikalischen Schwerpunkt verantwortet Riemenschneider u.a. die Konzeption und Umsetzung des 2013 gestarteten ANIMATION TALENT AWARD, einem internationalen Nachwuchswettbewerb im Bereich Animation Musik.

Der Betriebswirt sammelte zahlreiche Berufserfahrungen in Marketing- und PR-Agenturen u.a. bei ABI Marketing & Public Relations in New York und der Robert Bosch Corp. in Farmington Hills, USA.

Für das DVD-Studio digital images baute er den Marketing- und Vertriebsbereich auf, bevor er 2003 das Büro für Filmvermarktung gründete, dessen Schwerpunkt die Beratung und Betreuung von Unternehmen der Medien- und Kulturwirtschaft in den Bereichen Marketing, Werbung, PR und Vertrieb darstellt.

zum Programm
Markus Steffen ist gelernter Verlagsbuchhändler und seit 1989 in der Musikindustrie tätig. Nach Aufgaben bei Teldec/eastwest records und Sony Classical International war er von 1995 bis 2001 Marketingdirektor für Klassik und Jazz bei Warner Music Germany. Seit 2002 ist Steffen geschäftsführender Gesellschafter der musicas.de GmbH in Hamburg, die mit individueller Beratung Künstlern, aber auch den verschiedenen Zweigen der Medienindustrie Servicedienste für den Kreativ-, Marketing- und Vertriebsbereich anbietet. In diesem Rahmen entwickelt er auch Konzepte im Bereich Musik, Buch und Hörbuch und produziert für den Buchverlags- und Filmproduktionsbereich.

zum Programm
  • „Die Filmmusiktage Sachsen-Anhalt stellen in voller Breite dar, was Filmmusik sein kann und das ist wunderbar.“
    Peter Moormann (Juniorprofessor für „Medienästhetik mit dem Schwerpunkt Musik“ an der Universität zu Köln) Zu Gast bei den Filmmusiktagen 2013.
  • „Für Sachsen-Anhalt ist diese Veranstaltung auch deswegen sehr wichtig, weil sie beispielsweise Interesse an den Filmproduktionen weckt, die hier entstanden sind.“
    Prof. Dr. Georg Maas (Prof. für Musikpädagogik Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) Seit sieben Jahren zuständig für die wissenschaftlichen Inhalte der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt.
  • „Die Filmmusiktage sind super, weil sie einfach mal den Fokus auch auf die Komponisten legen, die so oft im stillen Kämmerlein arbeiten.“
    Johannes Repka (Gitarrist und Filmmusikkomponist) Zu Gast bei den Filmmusiktagen 2013.
  • „So etwas wie die Filmmusiktage muss es geben und es muss unbedingt in die Welt getragen werden. Das bisschen andere, das findet man hier. Und das finde ich schön.“
    Olaf Mehl (Soundsupervisor, Mischtonmeister ) Zu Gast bei den Filmmusiktagen 2013.
  • „Das finde ich an den Filmmusiktagen spannend, dass auch noch der Kontakt zur Wissenschaft bleibt, den andere vergleichbare Veranstaltungen nicht haben.“
    David Serong (Chefredakteur von Cinema Musica) Zu Gast bei den Filmmusiktagen 2013.
  • „Es ist schön, aus dem Nähkästchen zu plaudern, über aktuelle Projekte, darüber zu sprechen wie die Musik enstanden ist und dann auch noch beim Galakonzert mit dem Orchester zwei, drei Stücke performen zu dürfen. Das ist für den Musiker natürlich noch mal eine Belohnung.“
    Mousse T. (Produzent und DJ) Zu Gast bei den Filmmusiktagen 2012.