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28. Oktober bis 2. November 2013

Künstler

Musiker und Solisten des Galakonzertes


Weitere Künstler werden demnächst bekannt gegeben.

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Karten für das Galakonzert der
6. Filmmusiktage Sachsen-Anhalt 2013 sind ab sofort an allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet erhältlich.

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Christian BrandauerChristian Brandauer

 
Der vielseitige Künstler wurde 1963 in Bad Aussee geboren. Seine Liebe zum Blues führte ihn nach Chicago wo er am American Conservatory of Music Jazz-Gitarre und Komposition studierte. 1987 kam es zur ersten Zusammenarbeit mit seiner Mutter Karin Brandauer. Es entstanden u.a. die Filmmusiken zu „Einstweilen wird es Mittag“ und „Sohn aus gutem Hause“. 1993 komponierte er für seinen Vater Klaus Maria Brandauer „Mario und der Zauberer“. Seit den 90er Jahren widmet sich der Musiker vorwiegend der Komposition und Produktion von Bühnen-, Film- und Ausstellungsmusiken und arbeitete u.a. für das Wiener Burgtheater, die Kammerspiele Hamburg und das Nationaltheater in Weimar. Regelmäßig trat er auch als Singer, Songwriter und Gitarrist auf. 2009 folgte u.a. die Kompositionen für den ZDF-Dreiteiler „Krupp – eine deutsche Familie“. Als Horatio stand Christian Brandauer 2010 in Perchtholdsdorf auf der Burgbühne wo er für Shakespear‘s „Hamlet“ die Bühnenmusik komponierte und live am Klavier interpretierte. 2011 folgte die ZDF-Produktion „Familiengeheimnisse“ . 2012 debütierte der Künstler mit seiner Musical-Fassung und Komposition von „Romeo&Julia“ nach William Shakespeare bei den Sommerfestspielen auf Burg Brattenstein im fränkischen Röttingen. Unter der Regie seiner Frau Natalija Brandauer komponierte er die Musik für das Jugendtheaterstück „Ich bin Viele“ mit Tochter Lena in der Hauptrolle, welches im Theater „Dschungel Wien“ uraufgeführt wurde. Zurzeit arbeitet der Komponist an dem österreichischen Kinofilm „Der alte Fuchs“ und an Rezitativ und Komposition für ein Orchesterstück im Auftrag der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt in Halle/Saale.
Staatskapelle HalleStaatskapelle Halle

 
Die Staatskapelle Halle, 2006 durch den Zusammenschluss des Philharmonischen Staatsorchesters mit dem Orchester des Opernhauses gegründet, spielt gleichermaßen im Konzertsaal wie im Opernhaus und setzt damit die bis ins 19. Jahrhundert zurückreichende Tradition beider Klangkörper fort. Bedeutende Dirigenten wie Horst-Tanu Margraf, Kurt Masur, Klaus Tennstedt, Hartmut Haenchen, Heribert Beissel und Wolf-Dieter Hauschild sind in ihre Chronik eingegangen. Seit 2008 ist Karl-Heinz Steffens Generalmusikdirektor. Denkwürdige Konzertereignisse mit führenden Solisten und Dirigenten gab es über die Jahrzehnte immer wieder. Besondere Beachtung erhielt die Staatskapelle durch die Gestaltung des Bundespräsidentenkonzerts im September 2012. Das Orchester gastierte u.a. in Italien, Korea, Frankreich, Österreich sowie in Köln, Berlin und Neuschwanstein. Jenseits der umfangreichen Konzerttätigkeit und des vielseitigen Opernspielplans engagiert sich die Staatskapelle mit einem breiten Angebot im Bereich Musikvermittlung für Familien und Schüler, pflegt Neue und zeitgenössische Musik und kooperiert dabei mit dem Festival IMPULS. Seit einiger Zeit profiliert sich die Staatskapelle auch durch Soundtrack- und Filmmusikaufnahmen, u.a. mit Colin Towns Musik zum Kinofilm »Albert Schweitzer – Ein Leben für Afrika« (2009), und gestaltet bereits zum 6. Mal das abschließende Galakonzert der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt.
Prof. Bernd RufProf. Bernd Ruf

 
Bernd Ruf zählt derzeit zu den kreativsten Musikerpersönlichkeiten im Bereich Classical Crossover. Er entwickelte die Crossover Symphonies, spezielle Orchesterprogramme mit afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Musikern, mit Jazz- und Rockmusikern. So arbeitete er u.a. mit Jon Lord (Deep Purple), Roger Hodgson (Supertramp), Ian Anderson (Jethro Tull), Bobby Kimball (Toto), Randy Brecker, Joe Lovano, dem mongolischen Ensemble Börte und dem afrikanischen Musiker Patrick Bebey. Mit der Staatskapelle Halle arbeitet Bernd Ruf seit vielen Jahren für besondere Konzert - Projekte und Film- und Game-Soundtrackproduktionen zusammen. Des Weiteren konzipiert und dirigiert er die jährlich stattfindende Open Air Großveranstaltung „Bridges to Classics“ bei den Händel-Festspielen in Halle und das Galakonzert bei den Filmmusiktagen. Als Gastdirigent arbeitete Bernd Ruf u.a. mit der NDR Radiophilharmonie Hannover, dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, dem SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Cayuga Chamber Orchestra Ithaca und dem Stuttgarter Kammerorchester. Viele CD-Produktionen zeugen von seiner Arbeit, darunter das Klaus Doldinger Symphonic Project und das 2001 für den Grammy in der Kategorie Classical Crossover nominierte Album Paquito D’Rivera – The Clarinetist. Bernd Ruf hat viele Soundtracks für Kino, Fernsehen und Games aufgenommen, u.a. die Filmmusik zum Kinofilm „Albert Schweitzer – Ein Leben für Afrika“ und die Game-Soundtracks „Alan Wake“, „Anno“, „Siedler“ und „Kinectimals“. Als Musical-Dirigent leitete er u.a. Vorstellungen von Les Miserables, Miss Saigon, Die Schöne und das Biest, Tanz der Vampire und König der Löwen. 25 Jahre spielte Bernd Ruf im Ensemble Tango Five, mit dem er viele CDs aufnahm und die Welt bereiste. Gemeinsam mit dem uruguayischen Bandoneon-Meister bildet Bernd Ruf als Klarinettist das Duo Jaurena – Ruf Project, welches zwei CDs veröffentlichte. Bernd Ruf studierte in Stuttgart und Frankfurt Schulmusik, Diplom-Musiklehrer (Klarinette), Jazz- und Popularmusik (Saxophon), Musikwissenschaft und Kapellmeister. Seit 2004 lehrt Bernd Ruf als Professor für Popularmusik, Jazz und Weltmusik an der Musikhochschule Lübeck.
(www.berndruf.de)
Prof. Benjamin KötheProf. Benjamin Köthe

 
Prof. Benjamin Köthe arbeitet als Komponist, Orchestrator, Arrangeur, Pianist und Keyboarder sowohl für Studio-, Film- und Fernsehproduktionen als auch für Konzertprojekte mit diversen Orchestern, wie z.B. der Staatskapelle Halle, dem GermanPops Orchestra und dem Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks. Außerdem erstellte er Scores für Kinofilme wie „Die Apothekerin“ oder „Feuerreiter“. Für den Echo-Preisträger Vittorio Grigolo arrangierte er italienische Canzoni für ein großes Sinfonieorchester. Köthe ist Spezialist für sinfonische Rock-Crossover-Kompositionen. Im Juli 2009 wurde sein „Mumintroll at Midnight“ für Sinfonieorchester und Rockband in Reutlingen uraufgeführt. Seit vielen Jahren ist er der Hauptarrangeur für „Bridges to Classics“ bei den Händelfestspielen in Halle. Seit 2006 leitet Benjamin Köthe als Professor für Popularmusik den Studiengang Pop-/ Worldmusic an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock.
Richard-FilzRichard-Filz

 
In Wiener Neustadt geboren studierte Richard Filz in Wien an der Universität für Musik und am Konservatorium. 1991 schloss er sein Diplomstudium für Jazzschlagzeug mit Auszeichnung ab. 2008 erhielt er zu dem den Masterabschluss Jazz Schlagzeug an der Konservatorium Wien Privatuniversität. An der Universität für Musik und darstellende Kunst promoviert Filz 2012 mit dem Dissertationsthema „Rhythm Coaching - Aspekte, Methoden, Vergleich“.

Im Zuge seiner Tätigkeiten arbeitete er mit zahlreichen Künstlern wie z.B. Threeo, Rick Margitza, Austrian Jazzorchester, David Hasselhoff, Viktor Gernot, Arabian Waltz, Jon Sass, Swing Time Bigband und Lester Bowie Austrian Brass Fantasy zusammen und wirkte bei 85 CD-Produktionen mit. Außerdem trat er bei Jazzfestivals in Jakarta, Warsaw, Montreal, Wiesen, Leverkusen, Getxo, Wien, Hradec Kralovec, New York u.a. auf.

Neben den musikalischen Projekten und seinen Auftritten ist Filz auch als Autor zahlreicher Unterrichtswerke tätig, z. B. als Co - Autor des World Music Ensemblebandes „Cuba“ (Universal Edition/2000); Autor der Notenausgaben „Vocal Percussion 1-3“ (Universal Edition 2002/03), „Rap, Rhythm & Rhyme – Vocal Percussion in der Klasse“ (UE 2006), „Body Percussion – Sounds and Rhythms“ (Alfred Music Publishing 2011), „BodyGroove Kids 1 – Body Percussion für 6-10 Jährige“ (Helbling 2012) und als Herausgeber der Lehr-DVD „Vocal Percussion Basics“ (UE 2009). Filz ist außerdem Leiter und Initiator des mit mehreren Preisen ausgezeichneten Ensembles „Richard Filz´ Geräuschkünstler“ (1998 Gewinner des österreichischen Musikschulförderpreises, 2000 JEUNESSE „find it“ Preisträger). Seit 1997 lehrt er am J.H. Konservatorium Eisenstadt und hat Lehraufträge an den Musikuniversitäten Wien, Graz und Salzburg und ist auch international als Dozent tätig.
Marga MitchellMarga Mitchell

 
Die Sängerin Marga Mitchell wurde in Caracas, Venezuela geboren. Sie trat in New York beim Midsummer Night’s Swing im Lincoln Center und beim Ravinia Festival in Chicago auf. Mitchell übernahm die Rolle der María in der Oper „María de Buenos Aires“ von Piazzolla mit dem Pan-American Symphonic Orchestra in Washington, DC. sowie beim 10. und 11. Internationalen Tangofestival in Montevideo, Uruguay. In Wien sang sie als special guest bei der Latin Night mit dem ORF Radio-Symphonieorchester unter Leitung von Bernd Ruf. Bei zahlreichen weiteren internationalen Festivals und Konzerten trat Mitchell als Solistin mit diversen Orchestern, darunter das Symphonie-Orchester Richmond, Virginia. Sie musizierte als Gast mit dem Ensemble ‚Tango Five‘ in Deutschland, Montevideo, Buenos Aires, New York und Tiflis. Inzwischen hat sie bereits vier CDs veröffentlicht – „Marga canta tangos” arrangiert und produziert von Raul Jaurena, die „Symphonic Tango Night“ mit den Stuttgarter Philharmonikern, produziert von Bernd Ruf gemeinsam mit dem Ensemble ‚Tango Five‘, „Marga Sings to the World“ und das Album „Te amo Tango“, mit dem sie gemeinsam mit Raul Jaurena 2007 den Latin Grammy gewann.
Raul JaurenaRaul Jaurena

 
„Ein Tag ohne Bandoneon ist für mich unvorstellbar. Mit ihm atme und lebe ich jeden Tag neu“, sagt der Bandoneon-Meister Raul Jaurena. Den einstigen Weggefährten von Astor Piazzolla könnte man als personifizierten „Tango“ bezeichnen. Als Sohn des Bandoneon-Virtuosen Francisco Jaurena aufgewachsen in der goldenen Ära des Tangos am Rio de la Plata in Montevideo, lebt Raul Jaurena den Tango seit mehr als 60 Jahren. Das Bandoneon lernte er natürlich bei seinem Vater, spielte in den großen Tangoorchestern Lateinamerikas, arbeitete u.a. mit YoYoMa, den Stuttgarter Philharmonikern, Giora Feidman und Paquito D´Rivera und zählt heute zu den besten Bandoneonisten der Welt. 2007 erhielt er den Latin Grammy für die Tango CD-Produktion „Te Amo Tango“. In Deutschland wurde er in den letzten Jahren vor allem bekannt durch seine ausgedehnten Tourneen mit dem Giora Feidmann Quartett und Bernd Ruf’s langjährigem Ensemble Tango Five. Seit 2008 spielt Raul Jaurena mit Bernd Ruf im Duo Jaurena Ruf Project zusammen. Sie haben in dieser Zeit zwei CDs in der Reihe Tango Tales veröffentlicht.
Philipp F. KölmelPhilipp F. Kölmel

 
Geboren 1973 in Rastatt/Baden gewann Philipp Kölmel bereits als Jugendlicher mehrere Preise beim Jugend-Kompositionswettbewerb. Er studierte Tonmeister, Klavier, Gesang, Kontrabass und Dirigieren an der Universität der Künste in Berlin und komponierte für Film und Medien an der Hochschule für Musik und Theater in München. Seit 1996 ist Kölmel freier Komponist für Kino- und TV-Filme, Werbespots, Events und Theaterprojekte. Außerdem ist er als Pianist und Songwriter auf der Theater- und Kabarettbühne tätig. Für internationale Events, u. A. für Siemens Russland, Giesecke & Devrient sowie die Hamburg-Mannheimer führte er zahlreiche Kompositionsaufträge aus. Weiterhin komponierte er die Filmmusik zu über 60 Filmen, u.a. für „Rubinrot“, „Cascadeur - Die Jagd nach dem Bernsteinzimmer“, „Willi und die Wunder dieser Welt“, „Französisch für Anfänger“ und die TV-Serie „Um Himmels Willen“. Philipp Kölmel ist Mitglied der Deutschen Filmakademie, des Deutschen Komponistenverbandes (DKV) sowie Gründungsmitglied und im Vorstand der Deutschen Filmkomponistenunion (DEFKOM).

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