Filmmusiktage Sachsen-Anhalt

Die Stadt Halle und das Land Sachsen-Anhalt allgemein gelten neben kulturellen Traditionszentren wie Berlin, Dresden, Köln oder München (um nur einige Beispiele zu nennen) noch als „Newcomer“ im Mediensektor. Erst nach und nach siedeln sich Institutionen der Kreativbranche in Halle an – wie zum Beispiel der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) mit seiner Hörfunkzentrale oder das Mitteldeutsche Multimediazentrum (MMZ) mit einem der weltweit modernsten Kinomischtonstudios. Mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein und der International Academy of Media and Arts e.V. ist zudem die Ausbildung und Förderung von Nachwuchstalenten gesichert – schwerpunktmäßig im Bereich der audiovisuellen Medien.

Diese positive Lagebeschreibung ist dem Kulturwirtschaftsbericht von Sachsen-Anhalt 2006 zu entnehmen. Um die Potentiale voll auszuschöpfen, die sich daraus für den Medienstandort Halle (Saale) bzw. Sachsen-Anhalt ergeben, wurde 2007 eine Veranstaltung konzipiert, die die Themen „Film“ und „Musik“ und damit zwei Segmente der Medienbranche zusammenbringen soll: die Filmmusiktage Sachsen-Anhalt, die 2008 erstmalig durchgeführt wurden.

Entstehung

Die Filmmusiktage wurden ins Leben gerufen, um Kultur, Business und Fortbildung innerhalb der Filmwirtschaft in Sachsen-Anhalt zu stärken. Vor allem dem Nachwuchs der Komponisten, Sounddesigner und Medienkünstler wird so national und perspektivisch auch international ein Forum geboten, das in Deutschland in dieser Art einzigartig ist und sich zudem in den letzten beiden Jahren auf dem Gebiet der Weiter- und Fortbildung, des fachlichen Austausches und damit der Förderung von qualifiziertem Nachwuchs einen Namen gemacht hat. Seit 2008 finden deshalb in jährlichem Rhythmus die Filmmusiktage statt, um mit einem Fachkongress Komponisten, Musikern, Filmschaffenden und allen anderen Filmmusik-Begeisterten und mit dem öffentlichen Galakonzert dem musikalisch interessierten Publikum ein Event rund um das Thema „Filmmusik“ zu bieten.

Die Veranstaltung steht in jedem Jahr unter einem anderen Motto. Auf einem zweitägigen Fachkongress werden themenspezifische theoretische sowie historische Aspekte und aktuelle Entwicklungen und Situationen der Branche diskutiert. Eingeladene Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft referieren und erörtern dabei filmmusikalische Fragestellungen anhand von Beispielen. Die inhaltliche Verknüpfung der Vorträge wird durch eine Podiumsdiskussion aller Experten garantiert. Am dritten Veranstaltungstag findet für die Referenten und Teilnehmer des Kongresses sowie für die breite Öffentlichkeit ein großes Galakonzert mit der Staatskapelle Halle in der Oper statt. Das Orchester inszeniert ebenfalls ein Programm, das dem jeweils aktuellen Motto des Veranstaltungsjahres gerecht wird.

Als eine Art Rahmenprogramm zu den Filmmusiktagen werden die Referenten am Abend vor dem ersten Tag des Fachkongresses feierlich begrüßt, können gemeinsam mit den Kongressteilnehmern am Dinner „Culture meets Business“ – organisiert in Kooperation mit der Mitteldeutschen Medienförderung – teilnehmen und werden zusammen mit geladenen Gästen nach dem Galakonzert im VIP-Bereich empfangen. Diese Rahmenveranstaltungen bieten zusätzliche Möglichkeiten für einen Austausch zwischen den einzelnen Branchenvertretern aus dem politischen, wirtschaftlichen und kreativen Bereich, mit dem Ziel, alle Beteiligten noch besser miteinander zu vernetzen.

 




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