Referenten

Dr. Jo Baier Dr. Jo Baier
Vortrag: Meine Männer in Hollywood – Wie Hans Zimmer und Henry Jackman die Musik zu Henri 4 komponierten

Jo Baier studierte Theaterwissenschat, Germanistik und Amerikanistik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und promovierte 1980. Zum Film kam er ein Jahr vor seiner Promotion: Er begann als Regisseur von Dokumentarfilmen und drehte von 1976 bis 2003 über 60 Fernsehfeatures und Dokumentationen. 1983 gab er mit „Rauhnacht" sein Spielfilm-Debüt. Seit 1984 entstehen parallel dazu auch fiktionale Filme, für die er die Drehbücher zumeinst selbst verfasst. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen „Der Laden" (1998), „Schwabenkinder" (2003), „Stauffenberg" (2004) und „Nicht alle waren Mörder" (2006). Für seine Filme wurde er vielfach für nationale und internationale Preise nominiert und ausgezeichnet. Unter anderem erhielt der Regisseur Preise in Frankreich, Ägypten, Italien, Monaco und Österreich und in Deutschland den Bundesfilmpreis, den Deutschen Fernsehpreis sowie mehrfach den Adolf-Grimme-Preis. Damit zählt Jo Baier zu den derzeit erfolgreichsten deutschen Fernsehregisseuren und Drehbuchautoren. 

   
Lutz Dammbeck Lutz Dammbeck
Spricht über: „Zeit der Götter“ (1992), „Dürers Erben“ (1996), „Das Meisterspiel“ (1998), „Das Netz“ (2004)

Bevor Lutz Dammbeck 1976 zum Film fand, studierte er an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und war anschließend als freier Maler und Grafiker tätig. 1982 begann er die Arbeit am „Herakles-Konzept", einem Gesamtkunstwerk aus Malerei, Collagen, Installationen, Filmen und Medieninszenierungen, die bis heute andauert. Bereits in den 1970er Jahren entdeckte Dammbeck die Ausdruckskraft des Mediums Film, und begann experimentelle Animationsfilme zu produzieren. 1990 gründete er eine eigene Filmproduktionsfirma. Lutz Dammbeck wurden bisher zahlreiche nationale und internationale Preise verliehen: 1998 erhielt er die Silberne Taube des 41. Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm, ein Jahr später wurde er mit dem Wilhelm Dieterle Filmpreis ausgezeichnet. In den Jahren 2004 und 2005 bekam er zudem den EMAF Award European Media Art Festival Osnabrück, den Käthe-Kollwitz-Preis der Berliner Akademie der Künste und den Preis zur Förderung der deutschen Filmkunst der DEFA-Stiftung überreicht. Seit 2000 ist Lutz Dammbeck Professor an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und leitet eine Fachklasse für analoge und digitale Bildgestaltung.

   
Jannos Eolou Jannos Eolou
Spricht über: „Solino“ (2001)

Der Grieche Jannos Eolou absolvierte ein Toningenieurstudium und Musikstudium in Großbritannien und den USA. Der international bekannte Komponist schreibt seit jeher Musik für Kinofilme, Theater, zeitgenössischen Tanz, Konzertmusik und Songalben. Seit 1999 konzipiert Jannos Eolou multimediale Inszenierungen. Das bekannteste dieser Art ist „The Dance of the Dead Roses" - eine Komposition aus zeitgenössischem Tanz, Lyrik, sinfonischer Musik und Videokunst. Außerdem komponiert er seit 2000 virtuose Kammermusik, indem er einen Rembetiko für klassische Instrumente arrangiert oder Quartette in minimalistischem Stil schreibt. Mit seiner Filmmusik zu Fatih Akins Film „Solino" (2002) wurde Jannos Eolou in Deutschland bekannt und wurde für sie zweimal für den „Best Original Score Award for Dramatic Works" nominiert. Es folgen weitere Filmmusiken, zum Beispiel zu „A Hero in Rome" (2006), zu „Wintry Nostalgia" (2004), zu „The Diary of a New York Thief" (2008) und „Bells, Threads & Miracles"  (2009). Seit 2005 arbeitet der Jannos Eolou für die griechische Firma Icon Plus, für die er viele audiovisuelle Arbeiten realisierte (Fernsehspiele, Kurzfilme, Music Clips, Industriefilme, Shows und Präsentationen). Von 2004 bis 2009 nahm er neben seiner Tätigkeit als Komponist auch eine akademische Funktion wahr: Er lehrte „Music and Sound for Cinema" an der Stavrakou Film School in Griechenland.

   
Marc-Aurel Floros Marc-Aurel Floros   
Vortrag: Puccini, Filmmusik und die Krise der modernen Oper – Zur Ästhetik und Emotionalität dramatischer Musik

Marc-Aurel Floros erhielt schon in früher Jugend Musikunterricht und studierte in Lübeck und Hamburg Klavier, Komposition und Musikwissenschaft. Es folgten Studienaufenthalte und Stipendien in Paris (Cité Internationale des Arts) und New York, jeweils als Komponist und Pianist. Floros versucht, mit seiner Musik über das reine Hörerlebnis hinausgehend die Phantasie des Hörers anzuregen und ihn in eine imaginäre Landschaft in Art einer Erzählung zu entführen. Mit seiner narrativen Musiksprache sucht Floros Emotionen und psychologische Spannungsmomente nahezu körperlich erfahrbar zu machen, wieder einen einfachen Zugang des Ersthörers zur Musik zu finden; einer Musik des 21ten Jahrhunderts. Liebe, Hoffnung, Tod - diese extremen menschliche Gefühle - sind für Floros beispielsweise am universellsten und unmittelbarsten nur in Musik auszudrücken, denn die Musik war und muss wieder eine internationale Sprache werden, die keiner Vokabeln und keiner nationalen Beschränkungen unterliegt. Dem Zusammenspiel von Text und Musik - wie u. a. im Musiktheater - gilt Floros‘ jüngstes Interesse und eine weitere Zielsetzung seiner Arbeit besteht im Experiment mit einer Musiksprache, die an die Tradition von Strawinsky und Strauss anknüpft, allerdings mit den neuen Ansätzen und Perspektiven des 21ten Jahrhunderts. Floros‘ Oeuvre umfasst Werke für alle Gattungen und Besetzungen, von Solo-Werken, Kammermusiken bis zu Orchesterstücken. 2006/2008 wurde seine surrealistische Oper „Gala Gala" in Köln und Gießen aufgeführt (Textbuch Elke Heidenreich), weitere Opernprojekte („Adriana") wie auch kammermusikalische Kompositionen sind in Arbeit. Marc-Aurel Floros lebt seit 2008 in Köln.        

   
Manuel Laval Manuel Laval
Spricht über: „Outcast" (2010)

Der Sounddesigner Manuel Laval ist in Berlin tätig und hat zahlreiche nationale und besonders auch internationale Kino- und Fernsehfilme vertont. In Ungarn hat er den Preis für den besten Ton für „Opium, Diary of a mad woman" gewonnen, an Wim Wenders „Don´t come knocking" mitgearbeitet und mit Cannes-Gewinnerin Nana Djordjadze die Tonebene von „Rainbowmaker" gestaltet (Studio Babelsberg). Sein (selten verwirklichter) Traum ist der Soundtrack aus einem Guss, der nicht mehr explizit zwischen Musik und Sounds unterscheidet. Daneben ist Manuel Laval Mitglied verschiedener Filmverbände, hält Vorträge über die Themen Wahrnehmung und Filmsprache in der gesamten Bundesrepublik und ist als Fotokünstler tätig. 

   
Prof. Jörg Udo Lensing Prof. Jörg Udo Lensing (FH Dortmund)
Einführung: Audio-Visionen?

Nachdem er in der Jugend Schlagzeug spielte und Klavierunterricht bekam, absolvierte Jörg U. Lensing 1981 ein Studium im Fach Komposition an der Folkwanghochschule Essen bei Prof. Hufschmidt (Komposition) und Prof. Reith (elektronische u. Computermusik). Bereits ein Jahr später gründete er die Konzertreihe „Neue Töne", die bis 1988 insgesamt 41 Konzerte mit „Neuer Musik" in Düsseldorf veranstaltete. 1983 schrieb er seine erste Musiktheater-Komposition „Ich will zu Dir - Ach komm doch" für ein Tänzerpaar (Auswahl für die Weltmusiktage 1987). Nach seinem Examen an der Folkwanghochschule Essen mit der Komposition „Sinfonia" für Klavier und elektronisch produziertes Zuspieltonband, begann er 1987 das zweijährige Aufbaustudium „Neues Musiktheater" bei Mauricio Kagel an der Musikhochschule Köln. Seit der Gründung des Theaters der Klänge 1987 in Düsseldorf, ist Jörg U. Lensing dessen künstlerischer und organisatorischer Leiter. Für dieses und als Auftragswerke für weitere Theater schrieb er bis heute zahlreiche Kompositionen von Bühnenmusik, war als Regisseur und Choreograph tätig. Seit 1988 komponiert er Filmmusik zu Künstler- und Dokumentarfilmen und arbeitet dabei besonders eng mit Sascha Hardt („Dynamik der Großstadt") und Lutz Dammbeck („Zeit der Götter", „Das Netz") zusammen. Seit Oktober 1996 ist Jörg U. Lensing Professor für „Tongestaltung" an der FH-Dortmund.

www.film-sound-design.de und www.theater-der-klaenge.de

   
Prof. Dr. Georg Maas Prof. Dr. Georg Maas (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Einführung: Wagner und Filmmusik
 
Seit 1995 ist Georg Maas Professor für Musikpädagogik am Institut für Musik der Martin-Luther-Universität Halle. Seine Arbeitsschwerpunkte dabei sind Film und Musik, die empirische Unterrichtsforschung, Didaktik der Pop-/Rockmusik sowie Didaktik des Musiktheaters. Seiner Professur voraus ging ein Studium an der Musikhochschule Detmold (Schulmusik, Erziehungswissenschaften) und der Universität Paderborn (Germanistik) und nach seiner Promotion eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent und Oberassistent an der Universität Paderborn bis 1995. Georg Maas publizierte u. a. zahlreiche Schriften zur Symbiose von Film und Musik und hält Vorträge sowie Lehrerfortbildungsveranstaltungen im gesamten Bundesgebiet u. a. zum Thema Filmmusik. Neben der akademischen Laufbahn produzierte er u. a. die Musik für eine Multivisionsschau der Universität Paderborn und ist als Konzertmeister des Orchesters der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg musikalisch aktiv.    
   
Colm McCarthy Colm McCarthy
Spricht per Skype über: „Outcast“ (2010)
 
Der Schotte Colm McCarthy führte Regier bei zahlreichen TV- und Kinodramen sowie Kurzfilmen. Vor allem seine Kurzfilme wurden international ausgezeichnet, seine TV-Arbeiten ebenso oft für internationale TV-Awards nominiert. Seine bekanntesten TV-Arbeiten sind die Fernsehserien „Murphy’s Law“, „Spooks“, „The Tudors“, „Single Handed“ and „The Deep“. Derzeit entsteht ein fünfteiliges Psychodrama für ITV unter seiner Regie. Sein neuester Film „Outcast“ – ein Remake eines Horrorfilms – wird im Herbst der Öffentlichkeit präsentiert und wird im Rahmen der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt vorgestellt.
   
Giles Packham Giles Packham
Spricht über: „Outcast" (2010)
 
Der Komponist Giles Packham arbeitet seit mehr als 15 Jahren für Film und Fernsehen und komponiert Filmmusiken. Er studierte Komposition am Trinity College Dublin, nahm teil an verschiedenen Filmmusik-Seminaren und –Meisterkursen. Ins Berufsleben stieg er durch seine Mitarbeit bei Windmill Lane’s Number 4 Studios ein, wo er zu einem Toningenieur in der Postproduktion ausgebildet wurde. Hier begann er, Musiken für Werbeagenturen, TV-Produktionsfirmen und nationale Rundfunksender zu komponieren. 2002 gründete er die Waveform Studios auf, die für Film, Fernsehen und die Werbung Musik komponieren und das Sound-Design gestalten sollten. Er schrieb unter anderem die Filmmusik zu Colm McCarthys „Outcast“ (2010), zum Animationsfilm „Phantom“ und zum Kurzfilm „Teeth“.
   
Prof. Dr. Eva Rieger Prof. Dr. Eva Rieger
Vortrag: Wagners Einfluss auf Geschlechterrollen in der frühen Filmmusik

Eva Rieger, geb. 1940, studierte Musikwissenschaft, Musikpädagogik und Anglistik. Sie war bis 2000 Professorin für Musikwissenschaft (Sozialgeschichte der Musik) an der Universität Bremen und lebt in Liechtenstein. Sie schrieb 1981 die erste Untersuchung über die Gründe für die mangelnde Repräsentanz der Musikerin in der Musikkultur ("Frau, Musik und Männerherrschaft", Berlin 1981). Seitdem befasst sie sich  vor allem mit geschlechtsspezifischen Themen (Publikationen zur Rolle der Frau in der Musikgeschichte sowie zur feministischen Musiktheorie). Ihre Bücher erschienen außer in Deutschland in Japan, Korea und Schweden. 2009 wurde ihr die Ehrenmitgliedschaft der AMS (American Musicological Society) verliehen. Jüngste Buchveröffentlichungen sind „Leuchtende Liebe, lachender Tod. Richard Wagners Bild der Frau im Spiegel seiner Musik" und „Ein Platz für Götter. Richard Wagners Wanderungen in der Schweiz" (zus. mit Hiltrud Schroeder).

   
Prof. Dr. Enjott Schneider Prof. Dr. Enjott Schneider
Vortrag: „I would like to thank Wagner…“ – Zu Magie und Funktion sinfonischer Filmmusik
 
Enjott Schneider studierte in Freiburg i.Br. Musik, Germanistik und Musikwissenschaft und lehrt seit 1979 an der Münchner Musikhochschule (zunächst hatte er die Professur für Musiktheorie/kirchenmusikalische Komposition inne, seit 1996 ist er Professor für Filmkomposition). Daneben arbeitet Enjott Schneider als Schriftsteller, publizierte zum Beispiel „Zeit-Rhythmus-Zahl“ (1991/2003) und „Komponieren für Film und Fernsehen“ (1997). Außerdem ist er Komponist: Bisher sind sieben abendfüllende Opern wie „Das Salome-Prinzip“ oder „Bahnwärter Thiel“ sowie  zahlreiche Werke für Orchester und Kammermusiker durch ihn entstanden. Außerdem komponierte er auch etwa 500 Filmmusiken, die bekanntesten zu den Filmen „Stalingrad“ (1993), „Schlafes Bruder“ (1995), „23 – Nichts ist so wie es scheint“ (1998), „Armageddon“ (1998) oder „Das Wunder von Leipzig – Wir sind das Volk“ (2008). Für seine Filmmusiken wurde er mit vielen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet; unter anderem erhielt er den Emmy Award (New York/USA) für die beste Doku 2005 („Drama von Dresden“), den Bayerischen Filmpreis für die Musik zu „Rama Dama“ und den Fipa d’or (Biarritz/Frankreich) 2001 in der Kategorie „beste europäische Filmmusik“ für „Jahrestage“.
   
Matthias Schwab Matthias Schwab
Spricht über: „Outcast“ (2010)

Der freiberufliche Mischtonmeister und Sounddesigner Matthias Schwab schloss sein Tonmeisterstudium an der UdK Berlin mit einem Diplom ab. Anschließend war er Gaststudent am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris, absolvierte Praktika bei Rundfunkanstalten, Plattenfirmen und Opernhäusern in Deutschland, Frankreich und den USA und war mehrere Monate lang als musikalischer Aufnahmeleiter / Produzent bei Radio France in Paris tätig. Von 1994 bis 2000 arbeitete er als freier Mitarbeiter bei der Deutschen Grammophon GmbH, TELDEC Classics International, SONY Classical, PROTON Tonstudio GmbH u.a. Anschließend war er acht Jahre lang festangestellt bei Elektrofilm Postproduction Facilities/Studio Babelsberg. Seitdem arbeitet er freiberuflich und hat unter anderem den Ton für „Fay Grim" (2006), „LÉtoile du soldat" (2006), „Opium - Tagebuch einer Verrückten" (2007), „Streetdance 3D" (2010), „Max Schmeling" (2010) gemischt.      

   
Ralph Schwingel Ralph Schwingel
Spricht über: „Getürkt“ (1996), „Kurz und Schmerzlos“ (1998), „Solino“ (2001), „Gegen die Wand" (2010)

Der studierte Psychologe Ralph Schwingel begann mit knapp 30 Jahren, als Drehbuchautor und Regisseur zu arbeiten, wenig später auch als Produzent. Gemeinsam mit Stefan Schubert und dem Regisseur Lars Becker gründete er 1989 die Wüste Filmproduktion Hamburg. Das Unternehmen widmete sich vor allem der Entdeckung und Förderung neuer Talente wie Fatih Akin und der langfristigen Zusammenarbeit mit bereits anerkannten Regisseuren wie Sven Taddicken. Ralph Schwingel ist dabei vor allem für die Bereiche Projektentwicklung und internationale Co-Produktionen verantwortlich. Mehr als 30 Spiel- und Dokumentarfilme wurden durch die Firma seit ihrer Gründung produziert und vor allem durch Publikumspreise im In- und Ausland preisgekrönt. Ralph Schwingel gründete zusammen mit  seinem Partner Stefan Schubert seit 1998 noch drei weitere Unternehmen: Die Kölner Wüste Film West GmbH (1998), die auf Konzeption und Produktion von Dokumentarfilmen und Non-fiction-Programmen spezialisierte filmtank hamburg GmbH (2001) sowie den Filmverleih timebandits film GmbH (2003).
   
Ulrich Kodjo Wendt  Ulrich Kodjo Wendt
Spricht über: „Getürkt" (1996), „Kurz und schmerzlos" (1998)

Ulrich Kodjo Wendt hat als Musiker, Drehbuchlektor, Filmkritiker, Komponist und freier Autor gearbeitet. Während seiner Tätigkeit als dramaturgischer Berater der WÜSTE Filmproduktion begann auch die Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Fatih Akin. Ulrich Kodjo Wendt komponierte die Filmmusiken zu dessen Filmen „Sensin - Du bist es" (1995), „Getürkt" (1997), „Kurz und Schmerzlos" (1998) und „Im Juli" (2000). Live-Stummfilmmusik gemeinsam mit Anne Wiemann für „Das Glück / Happiness / Schastye" (2007) von Alexander Medwedkin. Weitere Filmmusiken für „Schuss ins Blau" (2007) von Christian Bau, „Rumah Saya" (2009) von Claire Pijman (NL), „Ab nach Rio" (2009) von Jens Huckeriede, „Hafenstrasse im Fluss" (2010) von Thomas Tode und Rasmus Gerlach. Für das Thalia Theater Hamburg komponierte er gemeinsam mit Mark Badur die Bühnenmusik „Die Welt ist gross und Rettung lauert überall" (Buch: Ilija Trojanow, Regie: Jette Steckel) und steht damit zur Zeit auch als Musiker auf der Bühne.